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Shakma (1990)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 3 / 10)
eingetragen am 16.10.2004, seitdem 603 Mal gelesen



Die Studenten an einer Universitätsklinik bereiten ihr alljährliches Spiel vor, bei dem sie in verschiedene Rollen schlüpfen und die Prinzessin aus den Klauen des Dämonen befreien. Ihr Professor ist der Spielleiter und die Einzelkämpfer ziehen schon bald durch das abgeschlossene Lehrinstitut. Doch ein wildgewordener Affe aus dem Versuchslabor treibt sein Unwesen und dezimiert rasch die Rollenspieler. Das war’s dann auch schon mit der Story, der Zuschauer bekommt nur das nötigste an Einführung, dafür kommt das Drehbuch recht schnell zur Sache. Zum Glück, kann man nur sagen, denn die permanente Kommunikation der Teilnehmer über Funk mit ständigem „Ich bin jetzt in Zimmer bladibla, over“, „Ist gut, over“ nervt immens. Viel mehr haben die miesen Schauspieler auch nicht zu bieten, sie werden nur noch von der lausigen deutschen Synchro unterboten. Die Regisseure Tom Logan und Hugh Parks (die auch zusammen "King's Ransom drehten) setzen vermehrt auf Tierhorror, denn über die Hälfte des Filmes rennen die Teenies durch Flure und Räume, stets gefolgt von dem blutrünstigen Pavian. Der ist zwar nicht, wie der deutsche Titel verkündet, „Von Natur aus aggressiv“, sondern durch irgendwelche Experimente so geworden, weiter vertieft wird das nicht. Statt dessen bewegen sich die Darsteller wie Falschgeld in diesem Affenzirkus, passend dazu gibt es dämliche Dialoge wie „Wir müssen etwas unternehmen, sonst geht’s uns schlecht“ zu hören. Ehrlich gesagt ist die ätzende Prinzessin auch nicht gerade der Errettung wert, doch dazu soll es zum Glück auch nicht kommen. Denn Shakma weist einen beachtlichen Bodycount auf, dabei gibt es die Opfer immer schön blutig zu betrachten, die eigentlichen Angriffe wiederum sind von der Kamera weitgehend ausgespart. Sicher ist dies ein Zugeständnis an die Low-Budget-Produktion, zwar nicht wirklich gorig, dafür reißen alberne Effekte diesen Tier-Trash nicht vollends ins Verderben. Tränendrüser wie in „Affe Im Menschen“ werden einem erspart, denn „Shakma“ versteht sich quasi als reiner Affenslasher, ohne jeden Anspruch. Das Gesamtbild ist dementsprechend trashig, spannende Unterhaltung gibt es lediglich in Ansätzen im letzten Drittel.

Fazit: Billiger B-Movie, den man nicht gucken muss. 3/10 Punkten


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