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Comeback, Das (2005)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 16.04.2006, seitdem 563 Mal gelesen



Ich hab mich aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen, sei es, dass ich Hurricane total geil gefunden habe und Ali total zum Kotzen, oder was auch immer, lange dagegen gesträubt Cinderella Man anzuschauen. Was ich allerdings im Nachhinein ziemlich beräue, weil der Film im Kino bestimmt noch mehr gewirkt hätte und man mit dem hervorragenden Russel Crowe noch wesentlich besser mitfühlen hätte können.
Auch die hervorragende Rene Zellweger wächst einem sofort ins Herz und man kann absolut mitfühlen, wie sich solche Leute, die von der Weltwirschaftskrise in den 20ern gebäutelt wurden, gefühlt haben.
Zur Story: Jim, die Bulldogge, J. Braddock ist eines der größten Boxtalente, die es in den 20ern in Amerika gibt. Er ist 150 Kämpfe ungeschlagen und ist Aspirant auf den Weltmeistertitel im Schwergewicht. Allerdings bricht er sich die Hand, muss aber verletzt weiter boxen, da er seine Familie mit drei Kindern durch die harten Zeiten bringen muss. Da er aber auf Grund der Verletzungen nicht mehr die alte Durchschlagskraft hat, lassen ihn seine Förderer als bald bitter fallen und entziehen ihm die Boxlizenz. Jim lässt sich jedoch nicht unterkriegen und versucht einen Job als Hafenarbeiter zu bekommen, trotz kaputter Hand. Es gelingt in dieser Zeit bei 15 Mio. Arbeitslosen jedoch nicht immer einen Job zu bekommen und die Schulden sind auch kaum zu bezahlen, so kommt es dazu, dass er völlig mittellos ist und sogar der Strom abgeschaltet wird mitten im Winter. Aus diesem Grund ist seine Frau gezwungen, die Kinder zu Verwandten zu geben, was Jim das Herz bricht. Nun lässt er sich so weit sinken, dass er Sozialhilfe beantragt und sogar zu seinen alten Förderern betteln geht. Das ist wohl einer der bewegensten Momente im Film!
Aber der Cinderella Man bekommt seine Chance auf einen Kampf, da ein Boxer kurzfristig verletzt ist und so schnell kein anderer aufzutreiben ist. Dieses "einmalige" Comeback wird dann zu einem richtigen Comeback, wo man dann wirklich merkt, warum es heißt, dass in dieser Zeit die besten Boxer geboren wurden. Der Überlebenswille wird eindrucksvoll in Szene gesetzt, so dass er wirklich auf den Zuschauer übergeht und er mitfühlen kann...eine Glanzleistung von Russel Crowe!!
Kurz gesagt, ist es einfach ein sehenswerter Film, der sogar noch besser als Denzel Washington "Hurrican" Carter ist. Russel Crowe ist für mich der nächste Robert De Niro, leider hat er ein Problem, dass viele seine Filme im Kino von einem Massenpublikum nie so richtig angenommen werden, was richtig Schade ist...


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