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Kampfansage 3 - Der letzte Schüler (2005)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 20.05.2006, seitdem 826 Mal gelesen



Siehste wohl, es geht doch!
Neben Ittenbach und Co gesellt sich nun auch ein gewisser Johannes Jaeger zum Kreis der jungen und ambitionierten Regisseure aus Deutschland. Sein Martial-Arts-Endzeit-Spektakel kann sich durchaus sehen lassen, kommt zwar mit einer Pille-Palle-Story daher, aber dafür mit ordentlichem Tempo.

Deutschland im Jahr 2045: Ein Bürgerkrieg ließ den Staat zusammenbrechen (erst jetzt?) und eine gewalttätige Privatarmee beherrscht das Land unter der Führung eines gewissen Bosco und dessen Schwester Kleo. (…die natürlich ein inzestuöses Verhältnis zueinander haben…)
Doch es gibt einen im Volk, der sich ihnen in den Weg stellt: Jonas!

Jonas Kampflehrer wurde einst von Bosco getötet und der hat auch zugleich die Bibel der Kampfkunst mitgehen lassen. Also will Jonas den Schinken wiederhaben und versorgt sich auf den Weg dorthin schon mal mit willigem Gefolge.

Selbstverständlich kommt es zum Endkampf zwischen Jonas und Tunichtgut Bosco.

Eine trashige Mischung aus „Cyborg“, Robin Hood und wieder „Cyborg“ hat sich Jaeger da ausgedacht. Die Geschichte kommt mit wenig Anspruch und vielen Klischees bestens über die Runden. Das Hauptaugenmerk richtet sich selbstverständlich auf die zahlreichen Kämpfe, die einerseits gut choreographiert und andererseits sehr geschickt geschnitten sind. Sie wirken sehr flüssig, aber nicht unübersichtlich. Da wirbeln schon einige Stunt-Leute durch die Gegend, auch wenn es zu keiner Zeit derbe brutal ausartet, es ist ansprechende und handfeste Kampf-Action, die ein Steven Seagal seit Jahren nicht mehr hinbekommt.

Hinzu kommen angemessene Farbfilter, ein paar sehr gelungene Zoom-Outs (inklusive leichten Schenks), stimmige Kulissen mit etwas CGI-Verfremdung und eine rhythmisch treibende Musikuntermalung.
Erfrischend auch die fast durchweg unbekannten Gesichter der Darsteller, nur Esther Schweins und Bela B. geben sich kurz die Ehre. Die Leutchen machen ihre Sache (neben der Kampfkunst) auch mimisch nicht übel, da bleibt während des Fights auch mal Zeit für ein Augenzwinkern. Zumindest merkt man, dass die Beteiligten sichtlich ihren Spaß hatten, - spätestens wenn beim Abspann einige Ottakes zum Vorschein kommen.

Und einen gewissen Spaß dürfte der anspruchslose Zuschauer auch haben bei diesem B-Movie aus Deutschland. Abschalten und hin und wieder schmunzeln.
Für Jaeger gilt dasselbe wie für Ittenbach: Handwerklich recht ordentlich und sorgfältig, nur mit der Story hapert´s noch ein wenig. Aber ich bin guter Dinge…
7 von 10 Punkten


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