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Kampfansage 3 - Der letzte Schüler (2005)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 13.07.2006, seitdem 520 Mal gelesen



  Der erste deutsche Martial-Arts-Film. Klingt nach Desaster, ist zu meiner Überraschung aber durchaus gelungen! Im Jahr 2045 herrscht der brutale Bosco mit seinen Soldaten über das zerstörte Berlin. Bosco hat den Kampfsportmeister Tach getötet und dessen wertvolles Lehrbuch in seinen Besitz gebracht. Tachs letzter Schüler Jonas (Mathis Landwehr) will der Gewaltherrschaft ein Ende bereiten und sich das Buch zurückholen ...

Jung-Regisseur Johannes Jaeger hat sich die krude Endzeitstory selbst ausgedacht und auch gleich das Drehbuch geschrieben. Er verwendet Versatzstücke aus „Cyborg" und „Robin Hood" und verbindet diese mit viel Martial-Arts. Zudem erinnert die Figur des Bosco durch den straff gekämmten Führer-Scheitel irgendwie an den ähnlich frisierten Österreicher mit dem schmalen Bärtchen und der lauten Stimme, dessen Herrschaft 100 Jahre früher beendet wurde. Da muss man sich als Zuschauer schon drauf einlassen können, sonst hat man keinen Spaß!

Zu seinem Glück hat Jaeger - neben manchen zum Over-Acting neigenden Akteuren - in Hauptdarsteller Mathis Landwehr einen Mann gefunden, der nicht nur gute Anlagen zur Schauspielerei hat, sondern auch was von Martial-Arts-Choreografie versteht. Die vielen Kampfszenen sind ansprechend ausgearbeitet und reichen teilweise fast an neuere Hongkong-Produktionen heran. Lediglich der Schlussfight wirkt ein bisschen zu hektisch zusammengestoppelt.

Wirklich beeindruckend ist übrigens die Kameraführung von Marcus Stotz. Tolle Bilder, in die er die Schauplätze verpackt und mit denen er sogar mach ungelenke Bewegungen einiger in Kung-Fu eher ungeübten Darsteller chargiert. Da, wo Stotz' Möglichkeiten enden, greifen schließlich noch die Tricktechniker ein, wie in diversen Bonus-Features der Euro Video-DVD verraten wird.

Fazit:
Betrachtet man sich den finanziellen Hintergrund, kann man über „Kampfansage" nur Staunen! Für 300.000 Euro hat Action Concept (der Name der „Cobra 11"-Produktionsfirma ist auch hier Programm) ein charmantes Trash-Filmchen gezaubert, das tatsächlich Lust auf mehr Martial-Arts made in Germany macht! 7/10 Punkten.


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