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Frosch mit der Maske, Der (1959)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 04.09.2011, seitdem 234 Mal gelesen



Die Stadt wird in Form von Einbrüchen und Morden terrorisiert. Hinter den Straftaten steckt eine Bande, deren Anführer man den "Frosch" nennt. Scotland Yard steht vor einem Rätsel. Richard Gordon, ein Millionärssohn mischt sich als Möchtegerndetektiv in die Ermittlungen ein, die über die Familie Bennet zu einem ominösen Nachtclub führt.

„Der Frosch mit der Maske“ ist die erste Nachkriegs-Wallace-Produktion und entstand aus einer deutsch/ dänischen Zusammenarbeit. Der Film wurde zum Teil in Kopenhagen gedreht und zu einem großen Erfolg an den deutschen Kinokassen.

„Der Frosch mit der Maske“ braucht einige Zeit um in Fahrt zu kommen oder besser gesagt man braucht ein wenig Geduld um sich auf das Spiel der Hauptdarsteller und die sich entwickelnde Handlung einzustellen. Siegfried Lowitz hinterlässt in der Rolle des Inspektor Elk einen anfänglich eher negativen Eindruck, da sein Spiel vereinzelnd zu desinteressiert angelegt ist. Dieses liegt zweifelsohne an dem ihm vorgeschrieben Part und seine Darstellung steigert sich im weiteren Verlauf auch ins Positive. Weiterhin ist es erwähnenswert, dass der Film im Prinzip keine reine zentrale Hauptfigur, auf die sich alles konzentriert, anbietet, sondern sich an mehreren, miteinander verbundenen Charakteren, ausrichtet. Dazu zählen Joachim Fuchsberger in der Rolle des Richard Gordon und Eddi Arent als dessen Butler James und die drei Mitglieder der Familie Bennet. Ella Bennet wird übrigens von Eva Anthes dargestellt und kann die verängstigte Ella, überzeugend verkörpern. Dieses verstärkt sich durch ein gewisses Maß an Sympathie und Ausstrahlung, zwei Eigenschaften die z.B. Uschi Glas als Wallace-Darstellerin nie besessen hat. Eva Anthes wirkte in ihrer Karriere allerdings nur in vier Spielfilmen mit und wurde im Prinzip erst in den 70ern als ZDF Ansagerin, unter dem Namen Elfie von Kalckreuth bekannt.

Die wenigen Actionszenen, die der Film bietet, sind von einer guten Schnitttechnik gekennzeichnet. Somit wirkt nichts unbeholfen, wie in manch anderen Filmen der Wallace-Reihe. In weiteren Bereichen des Films, setzt man auf eine gute Beleuchtung der jeweiligen Szenarien um diese wirkungsvoll darzustellen. Von Herz-Schmerz und Theatralik bleiben wir innerhalb des Films zum Glück verschont, da sich dieser als sehr bodenständig und ehrlich ausweist. Die Story ist gut und straight ausgelegt und es gibt keine Ungereimtheiten.

Fazit: Ein recht stiller, aber interessanter und spannender Film, der bis zum letzen Drittel wartet, um sein Kielwasser zu finden und anschließend den richtigen Kurs aufnimmt.


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