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Running Scared (2006)

Eine Kritik von
eingetragen am 23.05.2006, seitdem 2955 Mal gelesen



Zuschauer ... begleite mich auf eine gewalttätige und bluttriefende Reise. Ich führe Dich in eine Welt, die Böse ist und in der die Guten kriminell sind.
Gleich in der Eingangszene lasse ich zwei Leuten direkt in die Eier schießen und begleite das mit wüstem „Nigga, Nigga“ Geschrei. Unmittelbar danach sterben die nächsten Bastarde - natürlich durch großkalibrige Gewehre - die ihre entlebten Körper durch die schmutzige Bude fliegen lassen.
Ich habe mir dazu die überaus originelle Warnung: „Wenn ihr Pirello Blut vergießt, bekommt ihr ein paar Betonschuhe verpasst“ ausgedacht, cool was? Und natürlich ist das nur der Auftakt. Danach geht es richtig zur Sache, in eine wirklich schlechte, schlechte Welt. Dunkel ist es da - oh ja.

Ja, Zuschauer, hier ist alles so verrucht, das sogar zu Hause das Böse lauert und wenn schon nicht in Gestalt der eigenen Kinder, so doch bei den asozialen Nachbarskindern. Vor allem wenn man selber Dreck am Stecken hat – aber geht es dabei nicht gegen den Guten? Gut? Wer ist das schon?

Alles ist Böse, wie bereits gesagt, und hier bekommst du es gezeigt (hoffentlich versuchst Du Zuschauer gar nicht erst anders zu sein, denn hilfsbereit und sauber - dass brauchen wir ja nun wirklich nicht). Egal ob Kinderschänder, Russenmafia oder korrupte Bullen. Hier siehst Du Alles.

Hinterher kannst Du Dir vorstellen, dass all das auch in Deinem Stadtteil geschieht – same Shit everywhere – eine Scheinfassade, die nur Du so erlebst. Yeah, in Wahrheit waren all Deine Nachbarn schon im Knast – nur Du nicht.

Denn überall auf der Welt gibt es auf die Fresse, genau wie in meinem Film. Und diese Gewalt zeige ich so, als wenn so etwas noch nie vorher gezeigt worden wäre. Es liegt jetzt an Dir, Zuschauer aus dem Wohlstandsland, diese Botschaft in Dein Getto zu transportieren.

Vergiss soziale Sicherungssysteme, Polizei und bürgerliche Hilfe. Grusel Dich vor Gangstern und Perversen. Selbst- und Lynchjustiz sind das Mittel der Wahl und es gilt das Cowboy-Motto: Schieß, bevor du selbst erschossen wirst.

Was, das kennst du schon? Du wendest Dich gelangweilt ab? Hab ich etwa zu wenig Blut vergossen, zuwenige gewaltsam sterben lassen? Zu dunkel gedreht?

Oder wolltest du einen logischen Aufbau, eine zusammenhängende Geschichte eine nachvollziehbare Handlung und einen sauberen Schnitt?

Undankbarer Zuschauer! Wenn ich könnte würde ich genau das mit Dir machen : "... Und jetzt werde ich Dich abknallen. Und wenn ich mit Dir fertig bin, dann werd ich mir deinen kleinen schwulen Freund vornehmen. Anschließend werd ich ihn in meinen Stall stecken. Und dann werde ich ihn ein paar Monate auf den Strich schicken. Und dann werd ich ein Messer nehmen und ihn von Ohr zu Ohr aufschneiden ... " (Zitat aus Running Scared).


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