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Running Scared (2006)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 30.09.2006, seitdem 701 Mal gelesen



„Dagegen sieht ‚Sin City’ wie Disneyland aus“, schreibt die BBC.

Ein Drogendeal läuft mächtig schief. Joey und seine Komplizen erschießen ein paar Bullen und Joey soll anschließend die Tatwaffe entsorgen. Doch der Nachbarsjunge Oleg klaut die Knarre und schießt auf seinen brutalen Stiefvater. Jetzt muss Joey Oleg um jeden Preis finden oder er ist tot …

„Running Scared“ ist ein kleines Meisterwerk, mit dem Regisseur Wayne Kramer sogar Tarantino auf sich aufmerksam gemacht hat!
Und ja, „Sin City“ ist dagegen fast schon wie Kindergeburtstag!

Kramer taucht in eine Welt voller grotesker Figuren ab, denen Oleg und Joey im Laufe dieser einen Nacht begegnen. Dabei ist nicht immer alles logisch oder glaubwürdig, aber dennoch eindringlich, intensiv und packend!Kramer spielt mit Licht und Schatten, benutzt Farbfilter und setzt auf gekonnte Spielereien mit der Kamera.
Wie er zum Beispiel die bedrohliche Situation mit den beiden Kindermördern Dez und Edele darstellt, zeugt von großem Talent!

Obwohl „Running Scared“ eine Laufzeit von fast 120 Minuten aufweist, vergeht die Zeit wie im Flug. Ähnlich der TV-Serie „24“ gibt es dank ständiger Schauplatzwechsel und schier grenzenlosem Ideenreichtum an keiner Stelle Leerlauf.

Obendrein erlebt man hier einige blutige Szenen, bei denen angesichts der Freigabe ab 16 Jahren schon Verwunderung aufkommen mag. Warum „Running Scared“ um die rote Prüfplakette herum gekommen ist, weiß wohl nur die FSK selbst! Normalerweise wäre das Gezeigte locker für eine Indizierung gut und man fragt sich tatsächlich, wo damals das Problem bei Filmen wie „The Punisher“ lag, die für eine 18er-Freigabe gekürzt werden mussten, aber nicht wirklich härter waren.

In einem solch starken Thriller müssen natürlich auch Figuren und Darsteller überzeugen. Zwar kommen die Autoren nicht um das eine oder andere Klischee herum, doch bei den Hauptfiguren wurde alles richtig gemacht. Es gibt kaum jemanden, der nicht irgendwelche Leichen im Keller hat. Sogar Joey bleibt bis zum Schluss undurchsichtig. Paul Walker, sonst je eher der Sunnyboy, zeigt in dieser Rolle eine reife Leistung!

Fazit:
Mörderisch gutes Katz- und Mausspiel mit leicht seifigem Happy-End, deftiger Gewalt und skurrilen Gestalten. Auch wenn er im Kino unterging, ist „Running Sacred“ ein absoluter Geheimtipp! 9/10 Punkten.


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