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Irre mit dem Superschlag, Der (1982)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 15.09.2015, seitdem 121 Mal gelesen



Inhalt (englische Fassung):

Irgendwo in China, vor wohl über Hundert Jahren. 
Ah Zhai (Hon Gwok-Choi) ist ein etwas unterbelichteter, zappeliger Typ und ein unglücklicher Spieler.
Bei einer Schlägerei vor einem Casino begegnet er Ma Chang Lee (Chi Kuan Chun), und beide tun sich zusammen. Ma will das "Li Shin House" erreichen, und über seinen Onkel seiner Mutter begegnen.

Unterwegs begegnen sie der blutjungen Li ("Candy" Wen Hsue-Erh), die sich -wenig überzeugend- als Mann ausgibt. Sie ist eine bereits hervorragende KungFu-Kämpferin.
Ma und Ah Chai erreichen das "Li Shin House"..., und somit Ma´s Onkel, Li Shin Pao (Chu Tit-Wo).
Von Li Shin Pao erfährt Ma, dass seine Mutter tot ist..., sie wurde von den "Three Tigers" (Wang Kwang Yu, Wong Chi-Ming, Chow Kong) ermordet!

Ma stellt diese 3 Verbrecher..., zieht aber im Kampf den Kürzeren. Er hat noch jede Menge zu lernen. Von den "Three Tigers" aber erfährt Ma, dass noch ein "4. Mann" in den Mord an seiner Mutter involviert war.
Dieser "4. Mann" tötet die "Three Tigers" denn eigenhändig!

Ma lässt sich von Li, die seine Cousine ist, und selbst ein Interesse hat, die Mörder der Mutter Ma´s zur Strecke zu bringen, das Grab der Mutter zeigen. Und er erfährt, wer der "4. Mann" ist!

Beim Vater und Lehrer (Kwan Hoi San) von Li gehen Ma und Ah Chai nunmehr in die Lehre.
Ma beherrscht nach einem eisenharten Training alsbald den "Crazy Horse"-Stil..., und Ah Chai den Affen-Stil.

Es kommt zum gnadenlosen Show-Down auf Leben oder Tod zwischen Ma, Ah Zhai und Li auf der einen Seite..., und dem Mörder von Ma´s Mutter auf der anderen..........


Fazit:

Ziemlich gut! Im Jahre 1982 drehten die Regisseure Tony Liu und Chan Hei für das kleine Label "Ka Wah Film" in Hongkong diese flott-spritzige KungFu-Komödie, deren größtes Plus das exzellente KungFu von Chi Kuan Chun ist!

In ziemlich nüchtern-kostengünstiger Kulisse in einfachen Sets in gediegener Atmosphäre und outdoor im typischen "Wiesen"-Look gehalten, erzählt die Regie hier eine klassische Rache-Story, mit 2 unterschiedlichen Helden -der eine ein kleiner Clown, der andere ernsthafter, etwas sachlicher angelegt-, sowie jeder Menge Trainings- und Fight-Sequenzen!

Nach etwas schwachem Beginn mit alberner Comedy und wenig überzeugenden Fights, kriegen die Regisseure und die Storyline noch rasch die Kurve..., die Geschichte wird denn doch noch schlüssig-flüssig abgehandelt..., und das letzte Drittel des Streifens ist dann Training- und Fight-Action total, so soll das sein!
Ein gängiger, unterhaltsamer..., ein klassischer Eastern mit leichter Comedy-Akzentuierung durch Hon Gwok-Choi, aber dann kerniger, zum Teil sogar blutiger KungFu-Action bei der Chi Kuan Chun im Zentrum des Geschehens steht!

Von Chi Kuan Chun´s Fight-Skills lebt die Action, ja der ganze Film irgendwie..., und er macht seine Sache richtig gut. Er trägt das ganze, unaufgeregt..., und mit enormer Agilität..., sehr gut Chi!
Hon Gwok-Choi ist sein Sidekick..., blödelt ein bisschen, doch sah ich ihn schon wesentlich affiger. Kompensiert wird dies durch den flüssigen Storyablauf nach einigen Minuten, und die immer besser werdende Action!
Und Hon Gwok-Choi lernt sogar ernsthaft KungFu..., und wirft sich in den finalen Fight, als es um alles geht!

"Candy" Wen Hsue-Erh spielt die weibliche Hauptrolle..., ist niedlich anzusehen, und fightet elastisch. Die junge Darstellerin ist vielen Eastern-Fans durch einige Streifen Chu Yuan´s für die Shaw Brothers bekannt. Sie macht ihre Sache ganz tapfer.

Chu Tit-Wo ist der Villain..., der benötigte Gegen-Pol..., skrupellos, böse, typisch, und knallhart-tödlich ist sein KungFu..., er nötigt unseren Helden denn alles ab.
Kwan Hoi San ist der ruhige, besonnene Sifu unserer Helden..., und sorgt für das unerlässlich-unvermeidliche Training, somit für entsprechend schmissige Sequenzen.

Das Wichtigste ist natürlich die KungFu-Action, die im Verlaufe des Streifens immer breiteren Raum einnimmt. 
Anfangs kommt sie etwas schwer in Tritt..., doch dann bekommen die Aktionen immer mehr Drive..., Chi Kuan Chun spielt seine Technik denn voll aus..., und die Choreographien werden ausgefeilter.
Höhepunkt sind natürlich die letzten 25 Minuten mit den schnellen Trainings-Sequenzen und dem Endfight, in dem es sogar blutig wird!

"Crazy horse, intelligent monkey" ("Der Irre mit dem Superschlag") ist ein insgesamt unterhaltsamer Eastern, mit gängiger Rache-Story und vielen kernigen KungFu-Fights, sowie Chi Kuan Chun in bestechender Form.

Knappe 7/10 Punkte stehen zu Buche...!


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