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Jason Goes to Hell - Die Endabrechnung (1993)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 02.09.2006, seitdem 644 Mal gelesen



Immer, wenn man bei „Freitag, der 13te" dachte, dass die Reihe kein neues Leben bekommt, wurde man eines besseren belehrt!

„Jason Goes To Hell" ist der erste „Friday", der von New Line Cinema produziert wurde, nachdem Paramount die Rechte abgetreten hatte. Und siehe da, Produzent Sean S. Cunningham und Regisseur Adam Marcus holen sich ihre Grundidee von einem anderen Kinoerfolg der Firma New Line, nämlich von „The Hidden".

Jason Voorhees wird in eine Falle gelockt und in Stücke geschossen. Sein Herz aber schlägt weiter. Der Pathologe frisst es auf und trägt fortan den Serienkiller in sich, der ihn zu blutrünstigen Taten anstiftet. Immer, wenn der aktuelle Körper zu viel Schaden genommen hat, wechselt Jason den Wirt ...

Neu ist die Idee wie gesagt nicht, doch innerhalb der Serie wirkt sie äußerst erfrischend. Jason selbst hat nur zu Beginn und im Showdown seinen Auftritt, ansonsten meucheln andere für ihn. Etwas ungewöhnlich, aber durchaus wirkungsvoll.
Bei den Gore-Einlagen wurden schließlich keine halben Sachen gemacht (zumindest, wenn man sich die Unrated-Version ansieht, die es auch für Code 2-Player in Großbritannien günstig zu erwerben gibt). Hier zu Lande gibt es nur die - von der FSK zumindest nicht weiter herunter gekürzte - Kinofassung. Die hat auch ihre harten Momente, nur eben deutlich weniger.

Die Besetzung besteht zumeist aus eher unbekannten B-Stars, ausgenommen Steven Williams („21 Jump Street", „Missing in Action 2") und Kane Hodder (seit Teil 7 der Reihe spielt er Jason), die Filmfreaks ein Begriff sein dürften.

Etwas schwach ist leider der Showdown geraten, der so ziemlich den einzigen Minuspunkt darstellt. Bis dahin unterhält der Horror mit ausgefallenen, spektakulär blutigen Morden. Obendrein ist das Geschnetzel und Geschlachte mal wieder spannend inszeniert, was ich beim Vorgänger „Jason Takes Manhatten" doch sehr vermisst habe.

Kurz vorm Abspann wird bereits indirekt die Brücke zum über 10 Jahre später entstandenen „Freddy vs. Jason" geschlagen. Glaubt ihr nicht? Schaut selbst!

Fazit:
Nach Teil 1 und 6 ist das wohl der beste „Freitag, der 13te". „Jason Goes To Hell" hat mit dazu beigetragen, dass der 'sympathische' Serienkiller mit der Hockeymaske bis heute nicht totzukriegen ist! 8/10 Punkten.


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