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Jason Goes to Hell - Die Endabrechnung (1993)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 07.01.2007, seitdem 560 Mal gelesen



Nachdem Paramount mit den Einspielergebnissen des siebten und achten Teils nicht mehr zufrieden war, verkauften sie die Reihe an New Line Cinema, die gleich ein paar VerĂ€nderungen vornahmen. Sean S. Cunningham, Regisseur des ersten Teils, ĂŒbernahm im Alleingang die Produktion und auch Stuntman Kane Hodder blieb der Reihe treu. Doch man konnte machen was man will, bei den Kritikern war die " Freitag der 13. Reihe " verhasst und wurde stets in den Medien zerpflĂŒckt. Zudem sind alle Teile der Reihe indiziert, ohne Ausnahme. Trotzdem gab es nach " Jason goes to Hell " dem mittlerweile neunten Teil noch zwei weitere Filme mit dem Massenmörder.
Story:
Durch einen Hinterhalt wird Jason Vorhees ( Kane Hodder ) nun entgĂŒltig dem Erdboden gleichgemacht, doch sein Herz ist ganzgeblieben und die Mordlust ĂŒbertrĂ€gt sich auf den Leichenbeschauer. Dieser fĂŒhrt nun Jasons Werk weiter und diesmal will er seinen letzten Verwandten an den Kragen, denn nur durch sie kann er wiedergeboren werden. Daher wechselt sein Geist stĂ€ndig den Körper und der Terror am Crystal Lake geht nun in die letzte Runde.

Abwechslung hat der Reihe noch nie geschadet und hier muss sich der Horrorfan daran gewöhnen, dass Jason selbst nur kurz zu Anfang und im Finale im Einsatz ist. Ansonsten ist es sein Geist, welcher in ekliger Form stĂ€ndig den Körper wechselt. Diese Ekeleffekte erinnern stark an " The Hidden, Akte X " und sind zudem prachtvoll in Szene gesetzt. Überhaupt wage ich zu behaupten, dass dieser Teil, zumindest in der Unrated Fassung, der Brutalste der Reihe ist. Der Bodycount ist wieder sehr hoch und die Morde stets blutig und explizit. So werden einige Opfer mit dem Messer abgeschlachtet, zweigeteilt, aufgespießt, den Kopf oder Körper zerquetscht, nehmen ein Bad im heißen Fett, oder bekommen den Arm abgebrochen. Außerdem gibt es noch viel blutigste EinschĂŒsse zu sehen. Die Goreeffekte sehen immer verdammt gut aus, so als hĂ€tte Effektguru Tom Savini seine HĂ€nde im Spiel gehabt.
Man mag ja zugestehen, dass die Story alles andere als klug ist, doch die Umsetzung ist dermaßen rasant geworden, dass LĂ€ngen keine Chance haben. FĂŒr den Horrorfan ist das Gebotene nur leidlich spannend, doch fĂŒr Jemand der nur mal in die Reihe hineinschnuppern will, dem kann hier schon das FĂŒrchten gelehrt werden.
Auch Harry Manfredini ist der Reihe erhalten geblieben und steuert wieder einen tollen Score bei, der viele neue Sounds enthĂ€lt, aber auch den guten alten Melodien aus den VorgĂ€ngern nicht abtrĂŒssig wird.
Ein bisschen zu bemÀngeln ist die AtmosphÀre, welcher hier leider nicht mehr so intensiv ist.
Die Darsteller pendeln sich alle auf gutem Niveau ein und es ist diesmal Niemand dabei, der aus der Reihe tanzt. Auch diese typischen Teeniecharaktere sind hier kaum geboten. Stuntman Kane Hodder ist wieder mal die perfekte Wahl fĂŒr Jason.

Fazit:
Abwechslungsreiche Story mit rasanter und vor allem blutiger Umsetzung. Hoher Bodycount, sehr explizite Goreeffekte, zumindest in der Unrated. Eigentlich der brutalste Teil der Serie.
Ein bisschen zu bemĂ€ngeln ist die AtmosphĂ€re, doch der Score ist wie immer toll. Die Darsteller sind hier erwachsener und glaubwĂŒrdiger.


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