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Jason Goes to Hell - Die Endabrechnung (1993)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 04.10.2007, seitdem 555 Mal gelesen



So so...dann schickt sich Jason im nunmehr neunten Teil an von Körper zu Körper zu springen um in einer der letzten Vorhees Neu geboren zu werden, nachdem er ja vom FBI in alle Teile zersprengt und zerteilt wurde. Hört sich ja soweit alles gut und nett an und bringt der „Serie“ unter anderem auch etwas neuen Schwung. Wobei der Sprung vom monoton tötenden Jason hin zum Formwandler schon ein klein wenig zu krass ist. Insbesondere da man Jason an sich, wie man ihn kennt, nur zu Beginn und im Finale zu sehen ist.

Jason goes to Hell“ dürfte aber andererseits einer der wohl blutigsten und ekligsten Teile der Reihe sein. Von zerspalteten Körpern und zerquetschten Köpfen wird hier nicht nur dem Jason – Fan alles erdenklich interessante geboten. Hierbei kann der Film auf jeden Fall überzeugen. Auch was die Effekte betrifft beschreitet diese nunmehr achte Fortsetzung durchaus Neuland, auch wenn dies ein wohl etwas wackeliges Terrain zu sein scheint. Irgendwie wünscht man sich dabei doch wieder den alten, wenn auch zum Teil schon fast etwas langweiligen Jason zurück. Der ganze Film wirkt insgesamt wesentlich moderner und aufgepäppelter als der erst vier Jahre zurückliegende achte Teil in Manhattan. Es erweckt fast den Eindruck es müsste schon fast ein Jahrzehnt dazwischen liegen.

Ganz interessant auf wie viele andere Filme dieser neunte Teil anspielt, wie z.B. das Necronomicon im Keller und natürlich die absolut kultige Szene ganz am Ende, welche der Beginn einer langen Zeit des Wartens für Freunde von Jason und Freddy (dem größten) gewesen sein dürfte – ziemlich genau zehn Jahre um genau zu sein. Aber zwischendurch sollte ja Jason noch nen Ausflug ins Weltall machen.

Über die Qualität der Darsteller braucht man sich ja ohnehin nicht auszulassen bzw. zu befassen, da diese ja ohnehin nur Kanonenfutter darstellen. Jason in seiner leider etwas seltenen und ursprünglichen Form sieht mal so richtig fertig und natürlich böse aus – und das ist auch gut so. Ansonsten blieb zumindest was die Darstellerriege betrifft alles beim alten.

Im großen und ganzen ist der neunte Teil „Jason goes to Hell“ eine doch sehr starke Gradwanderung. Einerseits zeichnet sich der Streifen durch sehr gute, eklige und vor allem blutige und einfallsreiche Effekte aus, kann aber dafür in Sachen Story nun leider gar nicht punkten. Ich bin zwar wirklich nicht der größte Jason – Fan, aber wenn dann schon bitte in seiner gewohnt mörderischen und kaltblütigen Form und nicht in irgendwelchen anderen Körpern. Trotz allem der zählt dieser Teil für mich zu den besseren der Reihe.


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