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Pendel des Todes, Das (1961)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 06.02.2004, seitdem 1422 Mal gelesen



Das Pendel des Todes
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Roger Corman's Edgar Allan Poe Filme sind schon was besonderes. Nicht nur dass die Hauptrollen meistens mit dem unnachahmlichen Vincent Price besetzt wurden, durch Corman's einerseits kitschigen andererseits aber auch sehr atmosph├Ąrischen Regiestil entstanden damals kleine Horror-Meisterwerke, die zwar relativ wenig bis gar nix mit Edgar Allen Poe zu tun haben aber dem geneigten Betrachter auch heute noch Freudentr├Ąnen in die Augen treiben. "Das Pendel des Todes" ist daf├╝r ein gutes Beispiel.

Die Geschichte spielt im Mittelalter an der spanischen K├╝ste wo Don Medina (Price) einsam in seinem Schloss dahinvegetiert. Seine Frau Elisabeth (Barbara Steele) ist vor kurzem auf mysteri├Âse Weise verstorben und als ihr Bruder (John Kerr) auf dem Schloss eintrifft um die n├Ąheren Umst├Ąnde des Todes seiner Schwester in Augenschein zu nehmen l├Âst das eine Kette von ├Ąu├čerst tragischen Ereignissen aus.

In diesem Film steht Vincent Price beinahe gleichwertig neben den anderen Akteuren im Gegensatz z.B. von "Masque of the red Death". Trotzdem steht im die Rolle des ├Ąngstlichen und depremierten Don Medina erwartungsgem├Ą├č sehr gut zu Gesicht, erst gegen Ende darf er gewohnt "b├Âse" abgehen. Barbara Steele, bekannt aus u.a. Mario Bava's "Mask of Satan" hat leider nicht wirklich viel zu tun, wertet den an sich schon gelungenen Streifen durch ihre Pr├Ąsenz noch weiter auf. John Kerr spielt den stressigen Bruder von Elisabeth ebenfalls sehr ├╝berzeugend, allerdings w├╝nscht man sich manchmal der Typ w├╝rde Don Medina endlich in Ruhe lassen und f├╝r eine Minute die Klappe halten.

Corman's ├╝bliche Budgetbegrenzungen wurden gut ├╝berdeckt von vielen kreativen Einf├Ąllen, so werden die Ereignisse im Schloss immer wieder vom gezeigten Aufschlagen der Wellen an der K├╝ste unterbrochen und je dramatischer sich die Geschehnisse entwickeln desto heftiger werden auch die Wellen. Die zahlreichen Flashbacks sind Corman-typisch sehr psychedelisch und w├╝rden wohl ohne die tollen Schauspieler (in dem Fall Price und Steele) eher albern wirken, so sind sie durchaus beindruckend und faszinierend anzusehen. Was mir an dem Film nicht so wirklich reingelaufen wollte war die etwas zu vorhersehbare Wende gegen Schluss, irgendwie hat man die ganze Zeit damit gerechnet das genau das passieren w├╝rde. Daf├╝r ist das Ende sehr genial, definitiv eine der fie├česten Schlussszenen ever.

Old-School Horrorfans sollten den Film nicht verpassen, Fans von Price haben ihm eh im Schrank stehen.


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