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Dragon - Die Bruce Lee Story (1993)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 02.10.2013, seitdem 178 Mal gelesen



Am 27. November 1940 - im Jahr des Drachen - kommt Lee Yuen Kam, besser bekannt als Bruce Lee, in San Francisco zur Welt. Umsorgt von seinem Vater wächst er in Hongkong auf, wo er in die Kunst des Kung Fu eingeweiht wird. Als der Teenager sich immer mehr in die Aktivitäten krimineller Gangs verstrickt und mit dem Gesetz in Konflikt gerät, schickt sein Vater ihn zu seinem eigenen Schutz zurück nach San Francisco, wo er studieren soll.

Bruce Lee Dokus und Biopics gibts ja mittlerweile schon einige. Wer da schonmal reingeschaut hat weiß, das sich Dragon doch recht ernsthaft (Ausnahmen gibts aber auch hier) mit dem wirklichen Leben und authentischen Tatsachen aus Lee´s Leben hält. Das Storytelling soll aber nicht als trockene Doku funktionieren, sondern eigentlich eher als Spielfilm, der aber auch viel wissenswertes über den Meister bietet.
Die Story basiert dabei auf dem Buch seiner WItwe Linda, die ja wissen muß wovon sie schreibt. Leider ist dies meiner Meinung nach auch ein großer Schwachpunkt des Films, denn eben jene Linda nimmt hier einfach zu viel Platz ein. Eigentlich wollte ich ja etwas über Bruce Lee sehen und nicht ständig über das rührende Familienleben. Seine Frau ist mir da eher wurscht und ob seine Schwiegermutter unter Tränen irgendwann ihren "Schlitzaugenenkel" akzepiert, ist das noch viel wurschter. Das Familienleben, wie auch Lee selbst, werden hier fast schon peinlich glorifiziert.
Vernachlässigt werden dafür beispielsweise eher der ebenfalls früh verstorbene Sohn Brandon, aber auch das zeitige Ableben von Bruce selbst, das eigentlich nur in einem Nebensatz abgehandelt wird. Und was der ganze Mystery-Schmonzes um die inneren Dämonen, verkörpert durch einen Samurai Krieger, sollte, wollte mir auch nicht ganz einleuchten. Sonst allerdings gibt es die bekannten Fakten, der Weg über Hong Kong in die Staaten, der Unterricht nicht-asiatischer Schüler, die Green Hornet Rolle usw.
Als Auflockerung gibts immerhin ab und an ein paar Kämpfe geboten gegen freche Matrosen oder kriminelle Landleute, die zwar nicht allzu hart ausfallen, aber dennoch sehenswert sind. Jason Scott Lee gibt seinen Namensvetter anständig, auch wenn Aussehen und Gestik nicht ganz perfekt geworden sind. Dragon ist sicher ein geeigneter Lehrfilm, sobald das Schulfach Eastern mal eingeführt wird, hat aber auch einige Schwächen.
7/10  


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