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Orakel, Das (1985)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 13.10.2005, seitdem 1174 Mal gelesen



Roberta Findley - unsere Frau an der Front! Nach dem Sie mit ihrem Mann den legendären "Snuff" gedreht oder auch Gurken wie "Prime Evil" verbrochen hat, hatte die Frau das Händchen die eine oder andere Perle mit wenig Kohle zu drehen...
z.B. "Game of Survival" oder auch "Das Oracel".

Nun - dieser alte Videothekenklassiker war ein wahres Kleinod - nur leider übelst cut. Trotzdem war der Film wegen seiner kleinen (extrem blutigen) Splatter FX ein kleiner Klassiker.

Nun - die Story ist nicht kompliziert. Jennifer ist eine junge Frau, die mit ihrem Mann in ein Wohnhaus zieht. Der Hausverwalter Pappas (!!?!) schenkt ihr aus dem Nachlass, der Vorgängerin (die auf mysteriöse Art und Weise verschwunden ist) eine Hand mit Schreibfeder (aus Stein oder Metall ?), mit der man Kontakt ins Jenseits aufnehmen kann. Am heilig Abend probiert Jennifer das Geschenk in illustrer Runde aus - und empfängt eine Botschaft ("Help me!"). Alle halten Jennifer für verrückt, denn sie glaubt, daß ein Geist, der keine Ruhe findet, Rache für seinen Tod will.
Nun - und Jenny hat recht - denn es geschehen recht merkwürdige Dinge - bis hin zu einigen Toten - denn der Geist will auf recht rapidem Wege seinen Willen durchsetzten. Das beste - keiner glaubt Jenny - die sich selber auf den Weg macht die Mörder (in ihrer Vision sieht sie zwei!) zu finden...

Findlays Film ist typischer 80er Jahre Horror, an den Tobe Hooper mit dem "Toolbox Murder" Remake offensichtlich anschliessen wollte. Findlay mischt Elemente von Poltergeist, Exorzist, Omen usw. mit netten Splattereffekten und einer Geisterstory!
Durchaus spannend ist die Geschichte, da ihr (und dem Zuschauer) die Mörder bekannt sind. Kult an diesem Film ist natürlich "Pam La Testa" als fetter Killer "Farkes", von dem man wirklich nicht weiß was ES ist. Den der perverse Mörder (der aus Spaß Prostituierte absticht) , wird eindeutig von einer Frau gespielt, aber als Mann (oder Eunuch) synchronisiert! - Dieser Perverse ist echt FIES!

Aber auch die Hauptdastellerin bleibt im Gedächtnis hängen, denn Caroline Carpers Powers ist einfach "sweet". Sie spielt die Jennifer etwas naiv - aber das passt zu ihr - denn der Zuschauer hat mit dem süssen Gsechöpf einfach mitleid - nach dem, was sie durchmachen muss und KEINER ihr glaubt!
Viele der nebenrollen sind wie immer Beiwerk (Jennys Doofer Ehemann), denen man den Splattertod gerade zu wünscht . Auch wenn manche Visionen oder FX heute nach Gummi aussehen (z.B. Gummimonster fressen sich in Arme ) sind die Ergebisse doch recht blutig ausgefallen.
Manche regen zwar zum Grinsen an - passen aber irgendwie in den Film.

Technisch merkt man dem Film zwar an, daß er mit wenig Geld gedreht wurde, aber Findley macht das mit einfachen Kameratricks wieder wett. Klar kann man die Machart nicht mehr mit den heutigen Hollywood Gewittern vergleichen - aber das macht den Charm dieser alten Gassenhauer aus.

Die beleuchtung ist oft an der Grenze zum Surrealen (komisch das sich Jenny nie fragt, woher das grüne Licht kommt, wenn sich der Geist ankündigt...) - aber who cares - an Trovoltas Kofferszene in "Pulp Fiction" hat sich auch keiner gestört und PF besitz mehr Realitätsgehalt als Findleys Geister-Krimi!

An sich - könnte man fast sagen - BACK in Time! - als auf Video noch so manche Perle zu entdecken war - und man nicht jeden Film tot disskutiert hat... Ein Fach Film rein, Bier auf, Hirn aus und sich gruseln (und ein bisschen ekeln).

Findlays Film macht Spaß und das ist die Hauptsache! Einige unfreiwillige Schnitzer sind (synchro und FX Technisch) zwar enthalten - aber da kann man schnell drüberweg schauen - Hauptsache der Film unterhält.

Die Höchstwertung bleibt allerdings doch verwert - den erst mit "Tenement - Game of Survival" schafft Finday ihr Meisterstück...ein Terrorfilmchen, der besonders brutalen Art....


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