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Walk the Line (2005)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 26.02.2006, seitdem 696 Mal gelesen



Also dieser Film ist wirlich toll!
Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon geben meines Erachtens ihre bislang beste Leistung ihrer Karriere ab. Zudem singen sie alle Songs selber! Das spricht schon f√ľr sich.
Schon immer habe ich das Talent in Joaquin (8mm,Gladiator,Signs) gesehen. (√ľbrigens war der versorbene River Phoenix sein Bruder, der ebenfalls ein begnadeter Schauspieler war) Er spielt den Countrys√§nger Johnny Cash so real als w√ľrde man meinen er steht vor einem. Mit einer ungeheuren Intensit√§t, Leidenschaft und Genauigkeit zeigt er das Portr√§t eines genialen Musikers. Er zeigt dessen dunkle, zerst√∂rerische sowie seine gute und sanfte Seite eindrucksvoll. In der Mitte seiner Karriere f√§llt er in eine depressive Alkohol und Drogensucht und nur mit Unterst√ľtzung von S√§ngerin June Carter (Reese Witherspoon) rafft er sich wieder auf und gibt anschliessend im Folsom Prison einer seiner denkw√ľrdigsten Auftritte.
Reese Witherspoon etabliert sich nach diesem Film endg√ľltig als geniale Charakterdarstellerin. Sie spielt June Carter, eine starke, selbstbewusste Frau mit einer wunderbaren Stimme. Am Schluss kann sie sich endlich entscheiden und wird die Frau von Johnny Cash. Auch sie kann mehr als stolz sein auf Ihre Leistung.
Regisseur James Mangold (Cop Land, Identität) hat hier ein Stoff gefunden den er vollkommen beherscht und sein ganzes Talent zur Entfaltung bringt. Nie Kitschig, langatmig oder aufgesetzt, immer ganz nah an der Realität wie die Countrymusik selber.
Klar, die Erz√§hlweise ist schlicht und einfach gehalten und auch nicht neu aber genau das macht den Film auch so stark! Weniger ist manchmal einfach mehr. Walk the Line ist sehr ruhig und ernsthaft inszeniert und holt aus dem Drehbuch wirklich alles raus. Unters√ľtzt wird alles von einem kongenialen Soundtrack mit Countrykassikern wie Walk the Line oder Ring of Fire die wie gesagt von den Akteuren pers√∂hnlich gesungen werden.

Angefangen beim genialen Vorspann bis zum vers√∂hnenden Schluss bei dem Johnny versucht June zu √ľberreden seine Frau zu werden geh√∂rt das Wek zu den ganz grossen Musikbiographien der Filmgschichte. 10/10


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