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New York Ripper, Der (1982)

Eine Kritik von
eingetragen am 20.09.2009, seitdem 469 Mal gelesen



„The sickest movie ever made“ 

Nur eine der Taglines für einen von Luco Fulcis berüchtigtsten Filmen.
Nun ja, als Eurokult- und insbesondere Italofan hat man schon einiges gesehen.
Ausnahmsweise ist die Werbung und der um den Film entstandene Hype jedoch einmal nicht vollständig aus der Luft gegriffen.

So  kann sich Fulcis 1982 Reißer locker einen Platz in den Top 10 der grausamsten Giallo - Produktionen aus bella italia sichern.
In den 80ern, schon einige Zeit nach der ganz großen Siebziger Jahre Giallowelle  entstanden, gehört der Film eigentlich zum Pflichtprogramm für Genrefans– zumindest für diejenigen, die es gern mal deftiger mögen und für die es auch durchaus mal trashig sein darf.
Das ist nämlich die Grundvoraussetzung um „NY Ripper“ etwas abzugewinnen.  Fulci geht hier wieder mit dem Holzhammer um und der misogynisitische Pussyslasher macht New York unsicher.Waren seine bisherigen Gialli wie „Woman In A Lizards Skin“ oder auch „Don´t Torture A Duckling“ im Vergleich zu seinen bluttriefenden Horrorfilmen noch recht subtil, so fährt der Regisseur hier voll die Exploitationschiene.
Sex und Gewalt, wo man nur hinblickt. Mitunter wird hier beides gern miteinander kombiniert.Die Feinheiten die Fulcis zahlreiche andere Gialli ausmachten sind großteils verschwunden.
Fulci macht schon in der ersten halben Stunde klar, warum er zu den berüchtigtsten Genreregisseuren italienischer Herkunft gehört. 

Zur Story: New York wird von einem grausamen Killer in Atem gehalten. Der offensichtlich völlig gestörte Schlitzer foltert seine bevorzugt weiblichen Opfer bevor er sie schließlich ermordet.Lt. Williams von der zuständigen Dienstselle ist erstmal völlig überfordert.Er kann sich nur auf diffuse Aussagen von Zeugen stützen,  die berichten, dass der Killer mit einer „Donald Duck“ - Stimme gesprochen habe.Höchst verwunderlich, auch für Williams – bis er eines Tages einen Anruf annimmt und eine kreischend – quakende Stimme an sein Ohr dringt……

 Die britischen Genrespezialisten von Shameless Screen Entertainment bringen den Film in ihrer mittlerweile recht umfangreichen Kultreihe ganz in gelber DVD – Hülle heraus. Vollständig uncut, versteht sich.
Grund genug für die Zensoren zum Ansetzten der Schere würde der Streifen ja bieten.  Fazit:Sicherlich ein sehr sehr derber Film, der nicht unbedingt mit Fulcis eigener Konkurrenz in Form seiner schon oben angesprochenen  Suspenseknaller mithalten kann.

Dennoch eine der besseren Produktionen, die in den Achtzigern  im Exploitationsegment herausgekommen sind.  Fulci schafft es routiniert die Spannungsschraube immer weiter anzudrehen -Für zarte Gemüter ist das alles aber,wie gesagt, nicht zu empfehlen.   


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