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New York Ripper, Der (1982)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 08.04.2011, seitdem 603 Mal gelesen



Der leider bereits verstorbene Lucio Fulci, duerfte neben Georg a. Romero und Dario Argento einer der bekanntesten Horror/ Splatterregiesseure des Giallokinos sein, das vorallem in den 80er grosse Triumphe feiern konnte.
Mit New York Ripper aus dem Jahr 1982 hat er wohl einen seiner groester Reisser hingelegt.
Story:
Eine brutale Serie an Frauenmorden erschuettert New York, schnell ist klar das es sich um einen Serienmörder handeln muss.  Lieutenant Williams wird beauftragt den Killer aufzuspueren und zur Strecke zu bringen, doch das ist nicht gerade einfach. Der Ripper mit der Donald Duck Stimme ist schlauer als die Polizei und fuehrt sie an der Nase herum.

MIt zum gr√∂ssten Teil italienischen Schauspielern in New York realisiert, schafft es Fulci schnell eine Atmosph√§re aufzubauen die zu gefallen weiss. Auch der Soundtrack ist stimmig und passt in die √Ąra der Giallofilme gut herein. Der Film baut schnell Spannung auf und weiss durch einige Wendungen die Zuschauer bei der Stange zu halten. So ist nicht von Beginn an klar wer der Killer ist was dem Film nur zutr√§glich sein kann. Was mich zumindest genervt hat, war die Tatsache das der Killer eine Donald Duck stimme hat, der Regiesseur hat sich zwar etwas dabei gedacht und es hat einen Grund warum der Ripper so spricht, aber gest√∂rt hat es mich trotzdem und es ging mir schon ziemlich auf die nerven das Gegacker mit anzuh√∂ren. Fuer einen Film dieser Art ueblich ist natuerlich wieder ein Haufen nackter Haut zu sehen und Sexszenen finden nur zu genuege ihren Platz in diesem Streifen, wobei mindestens eine davon ruhig aus dem Film entfernt h√§tte werden k√∂nnen. Die Hauptst√§rke liegt wohl auf den Szenen wen der Killer zuschl√§gt, die Szenen sind ziemlich derbe und die Messerattacken sind wie von Fulci gewohnt sehr gut inszeniert. In Zeitlupe festgehalten sicherlich nichts fuer zarte Gemueter, da unter anderem Augen und Nippel in Nahaufnahme¬† zerschlitzt werden. Pers√∂nlich ist fuer mich die intensiveste Szene¬† die Traumsequenz im Kino. Darstellerisch ist nicht viel auszusetzen und der FIlm trifftet nie ins banale ab.

Fazit:
Hätte man die Donald Duck stimme durch etwas ernsthafteres ersetzt ,wäre meine Wertung wohl um einen Punkt höher ausgefallen. Ansonsten bleibt ein solider Thriller mit einigen härten der durchaus als Klassiker des Giallofilm gesehn werden kann, meiner Meinung nicht Fulcis bester aber auf jedenfall einen Blick wert.

6 von 10 Punkten


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