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Green River Killer (2005)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 2 / 10)
eingetragen am 28.02.2006, seitdem 1468 Mal gelesen



Gary schnappt Prostituierte in einer Bar auf, nimmt sie zu sich nach Hause, hat Geschlechtsverkehr und tötet sie danach. Ihre Leichen entsorgt er am Green River, was ihm schnell den Beinamen des Green River Killers einbringt. Die ermittelnden Polizisten kommen schnell auf seine Spur...


Endlich mal frischer Wind im Serienkillergenre: Statt einem Hurenmörder oder Nuttenaufschlitzer haben wir es hier mit einem Prostituiertenkiller zu tun. Nur nicht zu sehr das Köpfchen überanstrengen beim Drehbuchschreiben, könnte ja noch was Kreatives dabei rauskommen. Aber es kommt noch schlimmer: Regie führt unser aller Lieblings US-Export. Nein, nicht Uwe Boll, sondern Ulli Lommel, der in jüngster Zeit schon so Totschläger wie Daniel der Zauberer oder Zodic Killer verbrochen hat. Fassen wir zusammen: Drehbuch, Regie und Produzent: Ulli Lommel. Geballte Inkompetenz auf einem Haufen.
Die fiktive Geschichte hat durchaus ein paar interessante Ansätze. So handelt es sich bei Gary nicht um einen Durchgeknallten Einzelgänger sondern um einen verheirateten Familienvater. Die Beziehung zu seiner Frau oder seinem Sohn hätte man etwas ausbauen können. Sehr vernachlässigt wurde auch der Aspekt von Boris, seinem Mentor, der quasi den Anstoß zu den Garys Morden gegeben hat. Es wird nur kurz erklärt, dass Boris ihn dabei hat zusehen lassen, wie er zwei Prostituierte ermordet hat. Gary fand das anscheinend toll und ist dann gleich mit eingestiegen in die MörderGmbH. Später ermordet er dann Boris. Warum und Wieso? Keine Ahnung.
Nun gut: Story Mist, Regie inkompetent. Also könnten nur noch etwas Nudity und Gewalt den Film vor dem totalen Aus retten.
Zugegeben der erste Mord, ist doch für Low Budget Verhältnisse ziemlich gut in Szene gesetzt. Es gibt Titten, Kinky Stuff (Golden Shower kostet extra), paar interessante Kameraeinstellung und Geschlechtsverkehr. Dazu einen klasse Soundtrack. Danach kann man den Film so ziemlich komplett in die Tonne kicken.
Die Morde selbst sind allesamt unblutig, aber der gute Ulli hat es sich nicht nehmen lassen ein paar Albtraumsequenzen einzubauen. Gesichter des Todes lassen grüßen. Übelste Obduktionsszenen; nicht gefaked, sondern reale Aufnahmen. Aufgedunsene Leichen, Köpfe werden aufgesägt, Hirnmasse entnommen, Torso aufgeschnitten, Gedärme raus und weitere solche Scherze. Vor allem am Ende gibt es eine etwas längere Sequenz mit solchen Szenen Prost, Mahlzeit. Ich bin bedient.

2/10


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