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Inside Man (2006)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 01.04.2006, seitdem 463 Mal gelesen



Mit "Inside Man" hat seit langer Zeit mal wieder ein intelligenter und gleichzeitig spannender, auf Gewalt weitestgehend verzichtender Thriller den Weg in die Kinos gefunden.
Spike Lee, der sonst keinesfalls ein Thriller-Regisseur ist, gelang ein hochsymphatischer und raffinierter Bankraub-Thriller mir ├╝berraschenden Wendungen und optisch einfallsreichen Momenten. Der in einem k├╝hlen Blau gehaltene Film zeigt den perfekten und gleichzeitig sehr unkonventionellen Bankraub, die dazugeh├Ârige Geiselnahme, die Verhandlungen mit der Polizei und die durchaus ├╝berraschende Aufl├Âsung auf spannende, teils humorvolle Art und gl├Ąnzt mit einem tollen Darsteller-Ensemble.
Clive Owen hat mich wirklich sehr positiv ├╝berrascht und ├╝berzeugt als k├╝hl-cleverer, aber durchaus symphatischer Gangster genauso wie der routinierte und wie erwartet souver├Ąn agierende Denzel Washington in der Rolle des Vermittlers. Unglaublich sexy und reizvoll kommt Jodie Foster in ihrer kleinen, aber feinen Nebenrolle daher. Die f├╝r sie untypische Rolle der k├╝hlen und skrupellosen Machtfigur scheint ihr sichtlich Spa├č gemacht zu haben. Mir jedenfalls hat sie gefallen, wie in keinem anderen Film zuvor, au├čer vielleicht in "Das Schweigen der L├Ąmmer".

Auch in der Optik zeigt sich "Inside Man" sehr kreativ und bietet einige recht eigenwillige, aber durchaus wirksame Kamerafahrten, wie z.B. D.Washington in Frontalansicht, wie er nach der

VORSICH SPOILER

vermeintlichen, aber gefakten Erschie├čung einer Geisel

SPOILER ENDE

fassungslos zum Haupteingang der Bank eilt und dabei ├╝ber den Boden zu gleiten scheint.
Auch die Videospielsequenz aus dem recht fragw├╝rdigen Videogame des schwarzen Jungen ist gut gelungen und lockert den bereits erw├Ąhnten, konsequenten Blauton der Kamera auf. Die ├╝ber den gesamten Film verteilten Verh├Ârfetzen sorgen f├╝r eine gleichzeitige Auflockerung des Erz├Ąhlflusses und geben dem verwirrten Zuschauer immer wieder Anlass, ├╝ber den Handlungsverlauf nachzudenken.

Das Ende des Films vermag zwar den erfahrenene Krimi-Zuschauer kaum vom Hocker zu reissen, ist aber dennoch ganz clever und ├╝berraschend gemacht, sodass es dem Film den notwendigen Final-Kick verleiht und zum lockeren, symphatischen Gesamteindruck beitr├Ągt.

Fazit: Lohnenswerter Spannungsthriller mit tollen Schauspielern und cleverer Story, der aus dem sonstigen Gewalteinerlei der derzeitigen Kinolandschaft heraussticht und einen symphatischen Filmabend garantiert!


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