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Inside Man (2006)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 03.04.2006, seitdem 560 Mal gelesen



[Spoiler enthalten]

Denzel Washington, Jodie Foster, Christopher Plummer und der zu letzt in Sin City sehr ordentliche Clive Owen ließen doch auf recht viel schließen. Schauspielerische Quälität war ja gegeben, und Spike Lee hat auch schon bewiesen, das er mit solchem Darsteller Material umgehen kann.

Der Trailer zum Film "Inside Man" lies vorahnen, das es sich hier um einen "Geisel-Thriller" allererster Güte handelt. Dem war allerdings weit gefehlt! Ich hab mir wirklich mehr erwartet.

Ich wusste wirklich nicht, wo ich "Inside Man" einordnen sollte. Denn ein Thriller ist der Film nun wirklich nicht. Spannung kommt in keiner Sekunde auf, da viel zu schnell klar wird, das Dalton (Owen) keinem Schaden zufügen will. Dadurch lahmt die Ersthaftigkeit enorm. Keith Frazier (Washington) spielt den Negotiator extrem lustlos, und seine schauspielerische Klasse keimt auch in keinem Moment auf. Madeleine White wird von der sonst fast immer überzeugend agierenden Jodie Foster absolut kalt und gefühlslos dargestellt. Ich glaube, das die beiden von dem Drehbuch weniger überzeugt waren, als dem gezahlten Millionensälär.

Die eigentlichen Hintergründe sind einfach zu banal, und einfallslos, um dem Film einen höheren Stellenwert zu geben. Die paar gutgemeinten Witze (Körbchengröße) sind in einem Film mit solcher Thematik einfach nicht angemessen. Vorallem denkt man die ganze Zeit, das die Geiselnahme allen Polizisten, vorallem Denzel Washington, auf gut deutsch gesagt, absolut am Arsch vorbei geht. Da kommen keinerlei Emotionen rüber, auch dann, wenn eine der Geiseln "dran Glauben" muss.

Wer einen Geisel-Thriller ala "Hostage" erwartet, der sei gewarnt. In "Inside Man" gibts keine Explosionen, keine Schießerein (außer einer gedachten, die nicht der Rede wert ist) und keine Spannende Atmosphäre. Der Film vermag keinen Moment zu fesseln.

Hinter den End-Plot, der natürlich sein musste, kam ich schon nach einer Stunde des Films. War auch kein Problem da 1: der Film teils so langweilig war, das man zwangsläufig vordenken musste um nicht einzuschlafen, 2: das alles einfach viel zu einfallslos und durchsichtig war und 3: der Filmtitel bei genauerer Betrachtung schon alles verrät, und das wird alte Filmhasen aufhorchen lassen.

Anderes Manko war auch definitv die Länge. 129 Minuten war viel zu viel. Ich habe mir das Ende herbeigesehnt.

Alles in Allem war ich froh, keinen Cent für den Film ausgeben zu haben, da wir die Karten geschenkt bekamen. Trotz vieler Mängel gebe ich dennoch diese Punktzahl weils teilweise noch recht amüsant war, wenn auch nicht sehr überzeugend.

4/10


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