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Inside Man (2006)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 11.12.2009, seitdem 457 Mal gelesen



Owen gegen Washington...10.12.2009

Und bevor ich es vergesse: der Film ist einfach zu lang, mindestens zwnazig Minuten. Damit ist eigentlich schon der hauptkritikpunkt herausposaunt, denn am Rest kann man schon allein aufgrund der wirklich guten Darstellerleistungen nicht mit reinem Gewissen herumm√§keln. Aber diese Leistungen rei√üen den Film einfach nicht raus, denn was n√ľtzen die besten Schauspieler, wenn der Film, in dem sie mitwirken d√ľrfen, auf einer sehr durchsichtigen und leider auch nicht gerade unkonventionellen Geschichte beruht? Man hat dem Drehbuchautoren wohl nur kleines Geld bezahlen k√∂nnen, denn wie sonst erkl√§rt sich eine abgenudelte Mixtur aus der guten Verhandlungssache und dem guten Ocean's Eleven mit ein bi√üchen Kriegsverbrechenshintergrund ohne jede Prise Innovation, Drehbuchwitz oder gar dem immer seltener werdenden Esprit? Eben, das nennt man Auftragsarbeit!

Auch Spike Lee brauchte das Geld, wie man so h√∂rt, und da darf man dann einfach kein Risiko eingehen. Man ist nat√ľrlich mit dem Quintett Washington, Owen, Foster, Dafoe und Plummer ganz auf der sicheren Seite, denn wenn diese mittun, kann kein Film ganz und gar schlecht werden. Doch Foster und Plummer werden in einem unn√ľtzen Nebenplot verheizt, √ľbrig bleibt die gute alte Geschichte vom cleveren Bankr√§uber, der alles wei√ü, alles voraussieht und am Ende ungeschoren davonkommt. Das ist hier insofern dumm, weil mit keiner Zeile darauf hingewiesen wird, woher der Ganove all seine Kenntnisse hat und vor allem, woher er um die Existenz eines gewissen Schlie√üfaches wei√ü, welches in keinen Bankunterlagen auftaucht, aber den Lohn der M√ľhen in sich birgt...

Nat√ľrlich ist der Film nicht schlecht, wie man nach dem Genu√ü dieser bis hierhin geschriebenen Zeilen vielleicht glauben m√∂chte. Gerade die erste Stunde vermag zu fesseln, obwohl man schnell wei√ü, wohin der Hase l√§uft. Dann aber wird die Story √ľberfrachtet, der Nebenplot z√§ht den Film genau so wie die zahlreichen, mit Farbfiltern hinterlegten R√ľckblenden, und die wenigen guten Einf√§lle geraten ins Hintertreffen. Schade, denn es h√§tte wirklich so viel besser sein k√∂nnen - und es liegt allein am Drehbuch, da√ü dem nicht so ist. Wie so oft w√§re auch hier ein bi√üchen weniger mehr gewesen, ein straffer Bankraubfilm mit 100 Minuten Laufzeit h√§tte mich tats√§chlich begeistert, dieser Streifen hier aber ist wie so viele in letzter Zeit einer der verpa√üten M√∂glichkeiten und auch nur etwas besserer Durchschnitt...6/10.


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