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16 Blocks (2006)

Eine Kritik von
eingetragen am 01.10.2006, seitdem 569 Mal gelesen



Wer bei „16 Blocks“ unter der Regie von Richard Donner („Lethal Weapon I,II, IV“, „Assassins – Die Killer“) auf einen reinen Actionfilm in typsicher Bruce Willis Manier hofft, wird wohl ein klein wenig enttäuscht werden. Umso stärker ist er geprägt von zum Teil guten Dialogen, läuft dabei aber Gefahr auf manch einen Betrachter ein klein wenig Langatmig zu wirken.

Die Darsteller um Bruce Willis bilden mit Mos Def („The Italian Job“) und David Morse („The Green Mile“, „The Rock“) ein gutes Gespann. Insbesondere Bruce Willis stellt als abgebrannter, ausrangierter Cop durchaus unter Beweis das er nicht nur der harte Action – Kerl ist. Er wirkt in seiner Rolle sehr glaubhaft und trägt somit wesentlich zum gelingen von „16 Blocks“ bei. Labertasche Mos Def besitzt tatsächlich das Talent sein nerviges aber doch irgendwie sympathisches Getue auf den Zuschauer überspringen zu lassen. Ebenfalls sehr gut in seiner Rolle als korrupter Cop und 20-Jähriger Partner von Jack Mosley (B. Willis) macht sich David Morse.

Mit dem Ziel die 16 Blöcke schnellstmöglich hinter sich zu lassen, bietet der Film jedoch nicht viel neues was Ablauf und Handlung betrifft. Es geht von Polizeistation über Chinatown durch Keller und über Häuser. Alles diesbezüglich nichts neues. Jedoch wurde dieses Katz und Maus Spiel sehr gut in Szene gesetzt und wirkt im großen und ganzen sehr real und glaubhaft. Auf großartige Überraschungsmomente wurde genauso wenig viel Wert gelegt wie auf plötzliche Wendungen im Plot, bis hin zum vorhersehbaren Ende. Leider bleiben einige Fragen bzw. Hintergründe unbeantwortet, über was man aber gerade noch so hinweg sehen kann.

Ein kleine Botschaft übermittelt „16 Blocks“ dann doch noch, indem Cop Jack Mosley erkennen muss dass auch Menschen sich ändern können. Vielleicht ist dies auch auf die Person Bruce Willis zutreffend, da er sich schauspielerisch wirklich sehr gut zeigt und damit beweist dass er wohl der noch einzig wahre Filmheld aus der Stallone/Schwarzenegger/Willis – Zeit ist. Man möchte fast meinen er hätte die Zeichen der Zeit erkannt und will beweisen dass er sich auch in anderen Genres sehr gut einfügen kann. Dies ist ihm allemal gelungen, wobei ich wirklich nichts gegen eine weitere Fortsetzung von Stirb Langsam hätte.

Alles in allem bietet „16 Blocks“ jedoch gute Unterhaltung mit sehr guten Darstellern, einer gelungen und realitätsnahen Atmosphäre in üblicher Polizei – Manier trotz einer etwas dünnen und vorhersehbaren Story.


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