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16 Blocks (2006)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 25.03.2007, seitdem 535 Mal gelesen



Richard Donner hatte nach seiner völlig missglückten und grandios gefloppten Fantasy-Gurke TIMELINE zum ersten mal ein Problem in seiner Karriere. Waren doch nahezu alle seine Regiearbeiten seit Ende der 70er (Das Omen, Superman) Garant für hochqualitatives und prominent Bestztes Unterhaltungskino allererster Güte. Gerade in den 80ern lieferte er einen Blockbuster nach dem anderen ab und lies die Kassen für die grossen Studios, allen voran WARNER, mächtig klingeln.
Was lag also nach der künstlerischen und kommerziellen TIMELINE-Megapleite näher, als inhaltlich an die grossen 80er-Erfolge anzuknüpfen, sich einen Topstar an Bord zu holen und einen rasanten "Old-School"-Actioner abzuliefern? Das ganze in Kombination mit dem momentan "hippen" 24-Echtzeit-Stil und garniert mit einem Quotenrapper (um auch jüngeres Publikum zu ködern) - fertig ist der nächste Überhit!

Falsch! Zumindest ist das ganze scheinbar nicht ganz so einfach, wie es sich Donner bei 16 BLOCKS gedacht hat.
Zwar macht der Film einen soliden Eindruck. Willis zieht seine bekannte "abgewrackter Cop"-Nummer gewohnt zuverlässig ab. Rapper Mos Def fällt zumindest schauspielerisch nicht allzu negativ auf und allen vorran David Morse spielt richtig gut.

Action gibt es hier und da auch, und zwar solche "Handmade"-Action, die sich erfrischend vom momentan üblichen CGI-Gepixel abhebt. Und in der ein oder anderen dieser Szenen wundert man sich sogar über die FSK 12-Freigabe.

Woran liegt es also, dass 16 BLOCKS für Richard Donner nicht das erwünschte Comeback in die A-Riege der Regiesseure geworden ist?

Zum einen wohl am recht überraschungsarmen Drehbuch, das doch einige Logikschwächen aufweisst. Und in Sachen Story punktet 16 BLOCKS auch nicht wirklich.
Zum anderen gibt es irgendwie von allem zu wenig:
Spannung ist sicherlich ab und zu vorhanden, leider gibt es aber auch einige Längen.
Action? Klar, gibt es. Aber 16 BLOCKS ist nunmal kein Actionfilm.
Auch ist 16 BLOCKS kein LETHAL WEAPON 5, sodass der Film auch nicht als Buddy-Movie funktioniert.

Alles in allem hat Donner sein Handwerk jedenfalls nicht verlernt. Er schafft es zumindest, dass man ihm sein TIMELINE-Debakel verzeiht. Auch hat er die richtigen Zutaten, aber am Ende schmeckt das ganze eben doch alles nur ganz ok.

Wir lassen es uns trotzdem schmecken und warten (hoffen) auf Donners nächstes Festessen!


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