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16 Blocks (2006)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 4 / 10)
eingetragen am 27.03.2007, seitdem 870 Mal gelesen



Tjoa, öhm, nuja: Der Klappentext hörte sich ja ganz verheißungsvoll an und Bruce Willis ist ja zumindest mal ´nen Blick wert. Als Freund von Jack Bauer´s Abenteuern ließ sich auch die "Echtzeit"-Idee ganz gut an, aber was Herr Donner uns da auftischt ist wahrlich nichts besonderes.

Mal wieder irgendwelche korrupten Bullen, die dann einen (mal wieder) dümmlich-brabbelnden Quoten-Schwarzen zur Strecke bringen wollen. Aber zum Glück gibts da ja Bruce Willis als (MAL WIEDER !) abgebrannten, resignierten Alki der zumindest noch ein bisschen an die Rechtschaffenheit glaubt und QS Mos Def vor den bösen Cops rettet.

Von der versprochenen Echtzeitatmo ist mal sowas von rein überhaupt gar nichts zu spüren, und Da Bruce lässt sich ordentlich verheizen. Tja, die "Die Hard" Tage sind wohl (ohje, wie graut mir vor dem nächsten Teil) endgültig gezählt. Hätte er sich bloß nie auf diesen "6th Sense" von dem Inder mit dem Zungenbrecher-Namen eingelassen, denn seither kam ja eigentlich nur halbgarer Mist. Lieber Mister Willis, wenn sie unbedingt mal was anderes machen wollen dann doch bitte eher im Stil eines zweiten 12 Monkeys.

Der - hier schon oft verissene - allerübelste Punkt des Films ist natürlich Super-Dumpfbacke Mos Def. Scheiße, kann einem der Typ auf den sprichwörtlichen Sack gehen. Gelaber hier, gelaber da. Und natürlich ist er zwar ein Knasti, aber ein ganz Guter der nur eine eigene Konditorei aufmachen will. Ach man würde ihn am liebsten in die Arme nehmen und .. ordentlich den Arsch versohlen für seine dummen Kommentare.  Allein deshalb hab ich eigentlich schon ziemlich zu Beginn die Partei der korrupten Polizisten ergriffen, denn ich an ihrer Stelle hätte ihm auch die Rübe wegschießen wollen. Nur: Kann mir mal einer erklähren warum Schwarze in Actionern immer so scheiß Charaktäre darstellen ?

Also, alles in allem, ein langweiliger gewöhnlicher Action-Thriller, ohne großartiger Handlung und besonderheit. Der "24"-Bonus kommt nicht wirklich vor und die Schauspieler bewegen sich allesamt auf nervigem "Bad-Boys" Niveau. Eigentlich wunderts mich fast dass Michael Bay nicht irgendwo in den Credits aufgetaucht ist, aber der hätte warscheinlich wenigstens versucht das Mainstream-Publikum zu befriedigen. Also, nicht mal für Fans von Desastern wie "Con Air" oder eben "Bad Boys" zu empfehlen.


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