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16 Blocks (2006)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 12.08.2007, seitdem 582 Mal gelesen



Der alternde Cop Jack Mosley (Bruce Willis) hat ein Alkoholproblem.
Eines Tages soll er den Häftling Eddie Bunker (Mos Def) zu einem Gerichtsgebäude, dass 16 Blocks weit weg ist, eskortieren. Doch ein paar korrupte Polizisten, wollen ihn lieber tot sehen, da er belastendes Material gegen sie in der Hand hat. Jack tritt gegen seine eigenen Kollegen an.

Bruce Willis (Stirb langsam 1+2+3+4.0, Sin City) darf hier mal wieder in seiner Paraderolle agieren. Ausgebrannt, ein humpelndes Bein und einen Bierbauch. Sogar noch extremer wie in seinen vorherigen Filmen ala Stirb langsam, Hostage oder Last Boy Scout. Er hat zwar einen harten Kern aber darunter wie immer ein weiches Herz. Dadurch, dass ihm die Rolle liegt, spielt er sie wie immer perfekt.
Mos Def (Per Anhalter durch die Galaxis, The Italian Job), der schwarze Sidekick von Willis, labert sehr viel, aber nicht so durchgeknalltes Zeug wie man es normalerweise aus dem Actiongenre kennt. Was man auf jeden Fall mal positiv bewerten muss, da der Film dadurch realistischer rüberkommt. Ansonsten spielt er eigentlich ganz brauchbar.
Von David Morse (Lebenszeichen - Proof of Life, The green Mile) kann ich mal behaupten, dass er die Rolle des Bösewichts sehr gut verkörpert.
Und auch beim Rest fällt keiner großartig aus der Reihe.

Inszeniert wurde 16 Blocks sehr professionell. Da merkt man dem Regiesseur Richard Donner (Lethal Weapon 1+2+3+4, Assassins - Die Killer) seine Erfahrung an. Der Mann versteht seinen Job. Der Streifen hat keine Längen zu bieten und die Spannung bleibt durchgehend im Uptempobereich. Die Atmosphäre, die die Stadt New York zu bieten hat wurde sehr gut eingefangen. Die perfekten Schauplätze für einen Film, der im Grunde eine einzige Hetzjagd ist.

Eigentlich ist 16 Blocks kein Actionthriller, denn dafür ist zuwenig Action vorhanden. Allerdings auch kein reiner Thriller, denn dafür sind dann wieder zuviele actionreiche Passagen vorhanden. Von daher, denke ich, könnte man ihn am besten als actionreichen (Cop-) Thriller auszeichnen.
Trotzdem sind einige sehr schön inszenierte Shootouts vorhanden. Die bleiben dann allerdings mehr im realistischen Bereich. Was wiederrum perfekt, in die sowieso schon sehr realistisch gehaltene, Atmosphäre passt.
Die vorhandenen Verfolgungsjagden spielen sich hauptsächlich zu Fuß ab. Es gibt aber auch die ein oder andere mit Fahrzeugen zu begutachten, wobei da die beste im Bus ist.
Meines Erachtens könnte der Film etwas mehr Action vertragen. Vor allem die Shootouts hätten ruhig länger sein können. Trotzdem, dass was vorhanden ist wurde sehr gut Choreographiert. Allerdings ziemlich Blutlos, von daher ist eine Freigabe ab Zwölf Jahren durchaus angemessen.

Nichtsdestotrotz, ein unterhaltsamer, "actionreicher" Thriller, mit einem wie immer perfekten Bruce Willis in der Hauptrolle. Für einen gelungenen DVD-Abend durchaus zu empfehlen.
Deswegen gebe ich getrost 8 von 10 Punkten her.


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