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Slaughtered Vomit Dolls (2006)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 9 / 10)
eingetragen am 31.05.2006, seitdem 3581 Mal gelesen



VOMIT-GORE !

Ich kann ManCity mit seiner Kritik nur Recht geben. Man könnte es auch als Vomit-Snuff bezeichnen denn diese minutenlangen innerlichen Reinigungen sind echt und nicht gestellt. Krass auch die Szene des verspeisten und gleich wieder ausgekotzten Gehirns....bis auf das Essgut - ist nichts gestellt.

Aber der Film bietet viel mehr als diese Exzesse. Inhaltliche Vergleiche mit anderen Exploitern bringen m.E. nichts und wurden schon sehr profund an anderer Stelle gemacht. Ich kenne auch die meisten davon aber der Film hat für mich einen eigenen Charakter.

Leute die nichts mit experimentellen Filmen anfangen können sollten ihn sich gar nicht erst antun. Denn was dort an Bild- und Geräuchgewitter auf einen einprasselt ist mehr als beeindruckend. Hier liegt - neben der inhaltlichen Drastizität - auch eine der grössten Stärken des Films. Der sehr raue Schnitt, die sich wiederholenen Film- und Tonschnipsel erzeugen eine sehr beindruckende Stimmung die einen nicht loslässt.

Man fühlt sich zum Teil an Tetsuo 1 erinnert von der Optik her, Verlangsamung des Bild und Tons werden gekonnt eingesetzt. Richtig ist auch die Ansicht, das durch das hinhaltich gezeigte die Grenzen des Exploitation Genres in einer bestimmten Richtung noch weiter verschoben worden sind. SEXploitation würde sogar noch besser passen denn die "Dolls" werden ganz schön drangsaliert und alle weibichen Körperregionen und -öffnungen werden entsprechend gefeiert und in Szene gesetzt.

Sehr eindrucksvoll ist die Eingangs- und Schlussszene mit dem kleinen Kind - hier kommt Atmossphäre pur rüber...sehr gut gemacht wie ich finde. Genau so wie die schon positiv bemerkten Nebengeräusche, verzerrten Stimmen, GROSSARTIG, es passt absolut zum outlook des Films und kommt nicht aufgesetzt daher.

Die Grenzen zum Hardcore werden meines Erachtens nicht überschritten, auch hier kann man streiten ob dies sinnvoll gewesen wäre. Die Frage ist, ob hier eine bewusste Entscheidung zugrunde liegt dies nicht zu tun.

Der einzige Kritikpunkt ist meiner Meinung nach, dass gewisse Sequenzen und Szenerien mit den Dolls zu oft wiederholt und in gleicher Weise mit "neuen" Gesichtern wiederholt werden. Ich weiss schon um die Wirkung von Repetition zur Erhöhung der Intensität Bescheid - das nutzt der Fim auch schon sehr gut - hier hätte aber ein wenig mehr Kreativität und Abwechslung den "künstlerischen Wert" noch erhöht. Ich meine es wie ich es sage.

Alles in allem wird der Film natürlich die Seher in 2 extreme Lager spalten, aufgrund der o.g. m.E. ein wenig überflüssigen Redundanzen kann ich nicht zur Höchstwertung greifen, aber auch eine 9/10 vergebe ich seltenst. Wohlgemerkt, dies ist eine Bewertung im Kontext des Exploitation Genres an sich......wer auch nur ein kleines Faible für dieses Genre hat darf den Film nicht verpassen.

Have fun and watch it !!!


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