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Mister Billion (1977)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 6 / 10)
eingetragen am 06.08.2010, seitdem 609 Mal gelesen



Guido Falcone, ein einfacher italienisccher Automechaniker erbt durch den Tod seines amerikanischen Onkels eine Billion Dollar. Der Hacken daran: Er muss sein Erbe innerhalb einer kurzen Frist in San Francisco entgegen nehmen.
Der Generalmanager Cuttler versucht dies aber mit allen Mitteln zu verhindern und somit beginnt eine Jagd durch die USA.
Terence Hill in einem US Film, dazu noch einem relativ unbekanntem. Das verwundert auch nicht, da der Film doch einige Defizite aufweist. Ohne Hill wÀre der Streifen sicher schon in unbekannter Versenkung verschwunden.
Der Plot ist relativ simpel, bietet aber den Grundstein fĂŒr eine Odyssee durch die USA. Erst wird Guido von einer Komplizin Cuttlers verfĂŒhrt, dann wird er entfĂŒhrt und schließlich versucht er sich, nach diversen RĂŒckschlĂ€gen, nach San Francisco durchzuschlagen.
Wer hier eine typische Hill Komödie erwartet ist auf der falschen FÀhrte. Hier handelt es sich eher um eine Action-Komödie, wobei der Komödienanteil eher dezent ist.
Der Film steht eher in der Tradition von "Bandit" mit Burt Reynolds, allerdings ohne dessen Tempo oder Witz zu erreichen. Zu oft tritt der Film irgendwie auf der Stelle und es will sich nicht wirklich ein gewisser Fluss einstellen.
Man hat irgendwie versucht, so viel wie möglich hinein zu packen. Diverse, wilde Autoverfolgungsjagden, die gegenĂŒber anderen Produktionen aber den KĂŒrzeren ziehen. Etwas Hubschrauber-Action mit anschließender Explosion, einer genretypische BarschlĂ€gerei und am Ende ein Rennen gegen die Zeit.
Dazu gesellen sich viele bekannte US-Gesichter in diversen (Neben)Rollen.
Hill zeigt auch hier mal traurige und ernsthafte Momente und beweist, das er nicht nur den ewigen Sunny Boy spielen kann (wobei er auch schon vorher ernste Rollen hatte).
Recht nervig erweisen sich immer wieder (heute billig wirkende) Überblendeffekte, kein kontinuierlicher Spannungsbogen und die vielen Gutmenschen, die dem Guido selbstlos helfen.
Immerhin kommt im wirklich schön fotografierten (vorab)Finale im Grand Canyon etwas Spannung auf.
Bleibt ein relativ netter Film fĂŒr zwischendurch, der alleine Terence Hill als Highlight hat, aber sonst ziemlicher Durchschnitt ist. Auf keinen Fall sollt man etwas in der Art seiner Italo-Komödien erwarten, das gibt es hier nicht. FĂŒr Fans oder Komplettisten ein Blick wert, fĂŒr alle anderen eher belanglose Kost.


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