Eine runde Sache: die Anniversary-Ecke

Vor 25 Jahren: Altbekanntes MĂ€rchen im Disney-Gewand



Beauty and the Beast (1991)

“La Belle et la BĂȘte” (1740/1756) ist sicherlich eines der bekanntesten und beliebtesten MĂ€rchen der Literaturgeschichte. Gerade erst hat Christophe Gans seine schwache Verfilmung “La belle et la bĂȘte” (2014) vorgelegt, da steht schon “Beauty and the Beast” (2017) – Bill Condons Remake der 1991er Disney-Version – in den Startlöchern. Seit 1899 sind Dutzende Verfilmungen des Stoffes entstanden, von denen Cocteaus “La belle et la bĂȘte” (1946) sicherlich die schönste & stilvollste und Herz’ “Panna a netvor” (1978) die gefĂŒhlvollste & intelligenteste ist. Es lassen sich noch viele andere empfehlenswerte oder zumindest interessante Verfilmungen nennen: etwa Irina Povolotskayas “Alenky tsvetochek” (1978) mit seiner spröden, eigentĂŒmlichen Poesie, Atamanovs russische Zeichentrick-Version “Alenky tsetochek” (1952), Roger Vadims mit Klaus Kinski und Susan Sarandon besetzter Serienbeitrag “Faerie Tale Theatre: Beauty and the Beast” (1984),  Edward L. Cahns exploitative Horror-Version “Beauty and the Beast” (1962), Shaun Costellos Porno-Version “Beauty” (1981)… Das Dreigestirn wird allerdings vom 1991er Disney-Titel vervollkommnet, der momentan wohl die bekannteste und beliebteste Version darstellt.

“Beauty and the Beast” – am 29. September 1991 in New York uraufgefĂŒhrt – entstand zu einer Zeit, in der “Oliver & Co.” (1988) und “The Little Mermaid” (1989) den Disney-Studios gerade erst neuen Aufwind verliehen hatten. Nach dem wenig bemerkenswerten “The Rescuers Down Under” (1990) stellt “Beauty and the Beast” das eigentliche erste Meisterwerk aus Disneys Goldenen 90ern dar, denen vor allem noch “Aladdin” (1992) und “The Lion King” (1994) zuzurechnen sind. Zusammen mit “Aladdin” und “The Great Mouse Detective” (1986) ist “Beauty and the Beast” zudem einer jener Disney-Zeichentrickfilme, in denen der CGI-Einsatz bereits eine große Rolle spielt. Inszeniert wurde der Film vom Duo Trousdale & Wise: Beide lieferten spĂ€ter noch die Disney-Filme “The Hunchback of Notre Dame” (1996) und “Atlantis: The Lost Empire” (2001) ab und haben – gemeinsam oder alleine – auch an Disney-Klassikern wie “The Black Cauldron” (1985), “The Great Mouse Detective”, “Oliver & Co.”, “The Prince and the Pauper” (1990), “The Rescuers Down Under” und “The Lion King” in unterschiedlichen Funktionen mitgewirkt. Einem knappen Dutzend Drehbuchautoren folgend bieten sie den zugrundeliegenden Stoff ganz besonders kindgerecht an: Herausgekommen ist eine recht gehaltarm moralisierende Version des Stoffes, die jedoch mit aufwendigen Animationen, mit Witz, Spannung, eingĂ€ngigem Gesang, mit guten Absichten und konservativen Ansichten verlockt und 1991 zum dritterfolgreichsten Film des Jahres avancierte.

Eine Lobeshymne stimmt Black_Revy in seinem Review an…


PierrotLeFou



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