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Letzte Haus links, Das (1972)

1) Ein Kommentar von Achill
       eingetragen am 11.02.2011


Eine seltsame Mischung aus Thriller und blutigem Horrorfilm. Das, was erz√§hlt wird, ist makaber und b√∂se, seine Schilderung in einer Atmorph√§re zwischen unterschwellig bedrohlich und friedvollem Kleinstadtidyll schwankend. Dabei finden wir in dieser Geschichte sowohl Ausfl√ľge in den Splatter mit Kettens√§ge, abgetrennten Gliedma√üen und offenen Ged√§rmen, als auch Anfl√ľge von Slapstick-Humor in Form zweier Dorfpolizisten. So richtig harmonieren m√∂gen diese Aspekte aber nicht. Sicher war es Wes Craven damals ein Anliegen, Horror visuell auf eine vorher noch nie dagewesene, extremere Weise zu zeigen und zu schockieren. Der angesprochene Humor kann da immerhin gut als Puffer f√ľr die filmische Umsetzung des harten Stoffs dienen, auch wenn das mitunter geschmacklose wirkt.

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2) Ein Kommentar von arthouse
       eingetragen am 14.06.2009


LAST HOUSE ON THE LEFT ist ein Mistst√ľck von einem Film.
Es ist erstaunlich, wie unverh√§tnism√§√üig der Film zwischen brutalen Folterszenen und trashigem Klamauk changiert ohne ein angemessenes Ma√ü zu finden. Der ironische Soundtrack etwa steuert eine Leichtigkeit bei, die mit der kruden Handlung des Films nicht in Einklang steht. Das Interessante ist letztlich die Atmosph√§re, die einerseits sehr bedrohlich, andererseits aber regelrecht "flower power" ist. Man sieht kaum einem anderen Film seine Herkunft aus den Siebzigern so deutlich an wie diesem. Es ist leicht, THE LAST HOUSE ON THE LEFT als billiges Machwerk abzutun - denn das ist er in gewisser Weise. Als Zeitdokument und Landmarke des modernen Horrorfilms, sowie als Fr√ľhwerk der (mitunter allerdings √ľberbewerteten) Karriere Wes Cravens ist der Film sehr spannend. Am Ende passt dann doch alles irgendwie zusammen - auf eine sehr eigenwillige, bisweilen trashige Art.
Ein echtes Mistst√ľck eben.

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3) Ein Kommentar von Asbestos (Bewertung des Films: 5/10)
       eingetragen am 17.04.2008


Craven und Cunningham haben mit diesem Rape and Revenge Selbstjustizthriller ihren Beitrag zur Brutalisierung des modernen Horrorfilms beigetragen, auch wenn sie ein wenig Angst vor der eigenen Courage bekamen und viele der besonders derben Details vorab wieder aus dem fertigen Film entfernten; Besagte Aufnahmen gelten als verschollen. Zudem sahen sie sich gen√∂tigt, die realistischen Misshandlungen an den beiden jungen M√§dchen durch debilen Klamauk um zwei bedepperte Hinterw√§ldlerpolizisten abzuschw√§chen, was dem Film aber nicht gerade gut bekommt. Der Akt der Rache, als die Eltern eines der M√§dels zur√ľckschlagen, geizt wegen der Selbstzensur so sehr mit Grausamkeiten, dass er in keinem Verh√§ltnis mehr zu den vorangegangenen Schlitzereien von Krug steht und folglich ziemlich entt√§uscht. Was 1972 in den Drive-in-Kinos schockte, wirkt heute nur noch altbacken.
5 von 10.

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4) Ein Kommentar von ricky ho (Bewertung des Films: 9/10)
       eingetragen am 01.06.2005


''Last House on the Left'' geh√∂rt zu Cravens ersten und besten Filmen. Die d√ľstere Atmosph√§re und der dazu passende Soundtrack machen den Film zu einem schockierenden Meisterwerk. Die Gewalt wird nicht so direkt gezeigt wie zum Beispiel bei ''Ich spuck auf dein Grab'', der √§hnlich aber deutlich schlechter ist. Trotzdem fand ich den Film deutich h√§rter, als jeder andere Rape & Revenge-Streifen!
8 / 10

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5) Ein Kommentar von DM (Bewertung des Films: 7/10)
       eingetragen am 19.10.2002


Schwer verdaulicher Rape¬īn¬īRevenge-Thriller von Wes Craven, der dank der Tatsache, dass hier wirklich Terror pur und kein unfreiwilliger Humor verbreitet wird, aus der Masse der damaligen Sex&Crime-Schundis hervorsticht. Die H√§rte von "Last House on the Left" beruht neben der bedrohlichen Atmossph√§re vor allem auf dem be√§ngstigenden Spiel von David Hess als Ober-Psychopath und einigen kompromisslos graphischen Darstellungen.
Fazit: ein effektiver filmischer Schlag in die Magengrube

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6) Ein Kommentar von Dennis O. (Bewertung des Films: 8/10)
       eingetragen am 14.12.2001


"Mondo Brutale" ist ein ultrahartes Fr√ľhwerk Wes Cravens, dessen Qualit√§t er bisher mit keinem seiner Filme erreichen konnte. √Ąhnlich wie z.B. "Ketten-S√§gen-Massaker" setzt der Film auf eine schw√ľle, unheilsschwangere Atmosph√§re, deren Intensit√§t durch einige ausgesuchte Ekelszenen gesteigert wird. Nicht zuletzt David Hess' grandioses Schauspiel ist daf√ľr verantwortlich, dass "Mondo Brutale" ein einziger filmischer Horrortrip ist, den man so schnell nicht vergisst.

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