Zusätzliche Informationen zum Film

Neun Pforten, Die (1999)

Hintergrundsinfos zu Buch und Film von Moonshade
eingetragen am 07.11.2003


Roman Polanskis "Die Neun Pforten" basiert auf dem Roman des spanischen Schriftstellers Arturo Perez-Reverte mit dem Namen "Der Club Dumas".
Es existiert allerdings auch eine Romanfassung mit dem Filmtitel in Deutschland und Johnny Depp auf dem Cover.

Die im Film behandelten Themen rund um das Teufelsbuch "Die neun Pforten ins Reich der Schatten" sind nur einer der beiden Erzählstränge des Buches.
Im Buch jagt Corso gleichzeitig noch dem Beweis hinterher, da√ü ein k√ľrzlich aufgefundenes handschriftliches Kapitel aus Alexandre Dumas' "Die drei Musketiere" tats√§chlich ein Original ist und ger√§t in allerlei merkw√ľrdige Geschehnisse, die Ereignisse aus Dumas Buch in der Gegenwart wiederspiegeln. Dieser Handlungsstrang ist wesentlich am√ľsanter als der andere.

Der Film ist wesentlich grimmiger als das Buch.

Das geheimnisvolle M√§dchen, dessen Identit√§t im Film nie erkl√§rt wird (obwohl davon ausgegangen werden kann, da√ü sie ein H√∂llenwesen ist), ist im Buch ein echter "gefallener Engel", der seit Anbeginn der Zeiten auf Erden wandelt und der Verbannung m√ľde geworden ist.
Sie f√ľhlt sich von Corso angezogen, weil der innerlich und emotional ebenso leer und kalt ist sie selbst. Im Buch bleiben die beiden am Ende weiter zusammen.

Die im Film verwendeten Drucke der Stiche im Buch sind dieselben, die auch im Buch verwendet werden.

Boris Balkans Schl√∂sser und T√ľren √∂ffnen sich offensichtlich alle auf die Kombination 666 - passend f√ľr einen Teufelsfanatiker, aber f√ľr Einbrecher leicht zu durchschauen.

Im Buch ist Boris Balkan eine untergeordnete Figur und spielt eine ganz andere Rolle. Ansonsten ist der Verlauf des Strangs aber der des Films sehr ähnlich.

Der Schauspieler Jose Lopez Rodero vollbringt hier eine ungewöhnliche Leistung: er spielt allein zweimal Zwillinge.
Er spielt zun√§chst die beiden spanischen Buchh√§ndler Ceniza, die das Buch auf Corsos Gehei√ü am Anfang begutachten, noch bevor fast das Ger√ľst auf Corso f√§llt.
In den Schlußszenen taucht er, wieder gedoppelt, als Arbeiter im geräumten Laden der Cenizas auf, die diesen renovieren wollen, als Corso dort die fehlende Zeichnung findet.

Der Film hat einen herausragenden Vorspann: in stummen und ruhigen Szenen wird zun√§chst Telfers Selbstmord (Erh√§ngen) gezeigt, dann f√§hrt die Kamera in die B√ľcherregale und schlie√ülich genau in die einzige bestehende L√ľcke, die das Buch "Die neun Pforten" gerissen hat. Die Kamera gleitet durch die dahinterliegende Dunkelheit und durchquert insgesamt neun geheimnisvoll beleuchtete Tore, w√§hrend die Vortitel den Zuschauern entgegenschweben. Das finale Licht hinter dem neunten Tor √§hnelt dem am Ende, wenn Corso durch das Schlo√ütor geht.


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