Paul - Ein Alien auf der Flucht (2011)

Die offizielle Filmkritik von Frank Trebbin

Die Angst sitzt neben Dir    

Frank Trebbin ist Autor der in mehreren Bänden erschienenen Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir", in der er sich durch das Besprechen von unzähligen Filmen aller Genres (primär Phantastik) einen Namen als Autor und Rezensent machen konnte.

Die folgende Kritik wurde am 10.01.2018 eingetragen.




Franks Bewertung des Films
(0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10)

4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne4 Sterne / 1


Graeme und Clive, zwei beste Freund und britische Die-Hard-Comic-Nerds dazu, pilgern mit einem Wohnmobil zur Area 51, dem UFO-Mekka in Nevada. Unterwegs machen sie Bekanntschaft mit Paul, einem waschechten Alien, der irgendwie den Häschern der Regierung entkommen konnte und nun auf der Flucht ist. Paul kommt vor allem das Wohnmobil der beiden Nerds ganz recht, denn da kann er sich ungestört verstecken und seinem Ziel, sein Mutterschiff, immer näher kommen. Ein Road-Movie-Abenteuer der ganz besonderen Art beginnt…

Ein Film über Aliens hat auch immer etwas mit dem Thema Kulturschock zu tun und so war es eigentlich auch nur logisch, dass man diesen clash of the cultures auch mal hübsch überspitzt und zudem noch ziemlich doppelbödig darstellt. Hier ist es nämlich nicht nur „E.T.“ Paul, der als Fremder gejagt und für sinistre Experimente herhalten soll, sondern auch die beiden Briten Graeme und Clive, die sich trotz gleicher Sprache in den USA wie auf einem Markt in Marrakesch vorkommen müssen. Das alles führt nicht nur zu Verwirrungen und Action, nein, auch zu erhellendem Witz über so manche US-amerikanische Eigenheit, denn „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ ist eine Science-Fiction-Komödie, die aus der Feder des Graeme-und-Clive-Duos Simon Pegg und Nick Frost stammt. Und mit dem US-Regisseur Greg Mottola hatten die beiden Briten offenbar einen Mann an ihrer Seite, der ihnen dem Geiste nach nah stand und so eine perfekte Abmischung aus Fäkalgags, hintersinnigem Humor und feinem britischen Understatement zustande bringen konnte. Natürlich ist einiges davon in der synchronisierten DF etwas glattgebügelt worden, doch ein großer Spaß bleibt „Paul – Ein Alien auf der Flucht“ auch hierzulande. Nach „Shaun Of The Dead“ (fürs Z-Film-Subgenre) und „Hott Fuzz“ (fürs Action-Genre) ist diese Komödie hier nicht nur wieder für Schenkelklopfer gut sondern jetzt auch ein Zeugnis von intimer Kenntnis so mancher Sci-Fi-Perlen. Bildformat: 2,35:1. Des weiteren mit Kristen Wiig, Jason Bateman, Sigourney Weaver u.a.


© Selbstverlag Frank Trebbin



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