Overdrive (2017)

Die offizielle Filmkritik von Frank Trebbin

Die Angst sitzt neben Dir    

Frank Trebbin ist Autor der in mehreren Bänden erschienenen Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir", in der er sich durch das Besprechen von unzähligen Filmen aller Genres (primär Phantastik) einen Namen als Autor und Rezensent machen konnte.

Die folgende Kritik wurde am 09.11.2017 eingetragen.




Franks Bewertung des Films
(0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10)

3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne / 3


Marseille. Die beiden Brüder Andrew und Garrett sind Autodiebe, die sich auf gang spezielle Luxuskarossen spezialisiert haben. Als sie es auf ein ganz besonderes Sammlerstück absehen, geraten sie an den Mafia-Boss Jacomo Morier, der ihnen anbietet, zu folgenden Konditionen am Leben zu bleiben: Andrew und Garrett sollen die mit Liebhaberautos bestückte Garage von Moriers ärgstem Konkurrenten, dem Deutschen Max Klemp, leerräumen – und zwar innerhalb einer Woche...

Schnelle Autos, coole Typen, sexy Mädels und irgendein austauschbarer Heist-Movie-Stoff – na, klingt verdächtig nach dem „The Fast & The Furious“-Franchise, oder? Kein Wunder, werkelten doch „Overdrive“-Drehbuchautoren Michael Brandt und Derek Haas bereits an Teil zwei der vorgenannten Filmreihe mit. So hängt sich also Antonio Negret mit seinem „Overdrive“ fast schon im Autopilot-Modus an den nicht enden wollenden Trend, bietet aber trotz wenig origineller Handlung und vieler Parallelen immerhin jede Menge Spaß und kurzweilige Unterhaltung für einen erfolgreichen No-Brain-Abend. Optik und Action ebenso auch die Drehorte und so manches Schurkengesicht erinnern zudem an die besten Momente aus den Luc-Besson-Produktionen ähnlichen Zuschnitts, so dass „Overdrive“ wie eine Art Best-Of-EuropaCorp daherkommt und auch so wirkt. Handgemachte Action und launige CGI-Explosionen halten sich die Waage, die Tonspur ist mächtig aufgebohrt, hingegen die Figuren eher tiefergelegt sind. Größtes Pfund ist allerdings Scott Eastwood, der in punkto Gestik und verschmitzter Mimik seinem Vater Clint in nichts nachsteht und so den typisierten Witz aus beispielsweise „Coogans großer Bluff“ ins Hier und Heute transportiert, so dass die Härte und Gewalt (eh schon nur PG-13-Niveau) noch weiter abgemildert daherkommt. Bildformat: 2,35:1. Des weiteren mit Freddie Thorp, Ana de Arma, Clemens Schick, Gaia Weiss u. a.


© Selbstverlag Frank Trebbin



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